Hartpenning muckt auf ist Teil der “Oberland-Initiative für Ökologie & Verkehr”

Auch wir von Hartpenning muckt auf sind Teil der “Oberland Initiative für Ökologie & Verkehr”. Unser Hauptanliegen ist, dass Verkehrs- und Umweltmaßnahmen überregional geplant und umgesetzt werden müssen. Denn weder der Verkehr noch die Umwelt machen an den Landkreisgrenzen halt! Unsere Kernpositionen zur nachhaltigen Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Oberland gibt es auch dauerhaft in unserem Downloadbereich zum herunterladen.

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“Dürfen 7 Minuten weniger Fahrzeit 55,7 Millionen Euro und 1.000 Einwohner ihr friedliches Zuhause kosten?”

Das fragt Birgit Unger in einem interessanten Diskussionsbeitrag zur Südspange.

Dazu meint Christoph Scholz: „Die geringen straßenverkehrlichen Vorteile rechtfertigen in keiner Weise eine Investition von über 55 Millionen Euro bei gleichzeitiger Versiegelung von Natur- und gewachsenem Kulturraum und irreversibler Durchschneidung des einzigen verbliebenen Naherholungsgebiet von Holzkirchen“.

Hier geht es zum vollständigen Artikel.

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Artikel im Merkur zur Südspange: Das sagen Gegner und Befürworter

„Die Bilanz des Abends müsste eigentlich sein, die Debatte um die Holzkirchner Umgehungsstraßen endgültig zu begraben und sich endlich darauf zu konzentrieren, statt einer Lärmverlagerung endlich eine Entlastung für alle anzugehen“ – Peter Limmer zur Gemeinderatssitzung vom 13.02.2020.

Zum  vollen Artikel geht es hier lang.

“Irgendwo zwischen Großhartpenning (links), Sufferloh (Mitte) und Holzkirchen könnte eine Südumgehung verlaufen. Die Gegner sorgen sich um das ländliche Gebiet, das bereits von der Kreisstraße MB 19 durchschnitten wird.”
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Visionen für den Radverkehr von morgen….

Ein Radfahrer überquert am 17.09.2013 eine Kreuzung an einer Hauptstraße in Berlin auf einem speziell dafür vorgesehenen Radstreifen.

Visionen für den Radverkehr von morgen

Von Annika Franck

“Auf in die Zukunft” lautet das Motto für den Radverkehrskongress am 3. und 4. April in Mannheim. Fahrradfahren habe großes Potenzial, betont Professor Jürgen Gerlach von der Uni Wuppertal: “Mit dem Radverkehr können wir viele unserer Verkehrsprobleme lösen.” Denn zwei Drittel der Strecken, die mit dem Auto zurückgelegt werden, seien unter fünf Kilometer.

Visionen und Vorbilder gesucht!

Radweg

Wie kriegt man mehr Menschen aufs Rad?

Die Infrastruktur mit Radwegen, Fahrradverleihen, Wegweisern und Abstellmöglichkeiten sei in vielen Städten schon ganz gut. Dennoch fehle es vielfach an Visionen und konkreten Maßnahmen. Das hat eine Untersuchung der UniWuppertal in Kassel, Chemnitz, Mönchengladbach und Wuppertal, finanziert vom Bundesverkehrsministerium, ergeben.

Dabei geht es nicht nur um den Radverkehr, sondern auch darum, mehr zu Fuß zu gehen und insgesamt die Lebensqualität zu erhöhen“, betont Gerlach.

Grüne Welle für Radfahrer – ein Traum?

Ein ganz konkretes Problem geht die Firma Siemens an. Sie hat eine Appentwickelt, mit der Radfahrer im Stadtverkehr mit grüner Welle fahren können. Ziel sei es, “dass die Radfahrer weniger anhalten müssen und schneller ans Ziel gelangen“, sagt Stefan Eckert, Leiter bei Siemens Mobility.

In Marburg, wo die App getestet wurde, waren die Ergebnisse positiv, die Ziele der grünen Welle für Radfahrer wurden erreicht. Noch in diesem Jahr soll die App marktreif sein.

“Man muss Autofahrer ärgern!”

Will man aber eine echte Wende bei der kommunalen Verkehrsplanung, laufe es darauf hinaus, dass man “die Autofahrer ärgern” müsse, meint Frederic Rudolph vom Wuppertal Institut. Parkraum müsse teurer werden, zudem müsse es Beschränkungen für Autos geben, die nicht an alle Stellen der Innenstädte fahren dürfen – Fahrräder hätten damit einen weiteren deutlichen Vorteil. “Wenn man das dann ganz konsequent macht, müssten die Kommunen langfristig Straßen zurückbauen. Dann wäre mehr Raum für Plätze, Parks und unter Umständen auch Wohnraum.

Auto oft kein Statussymbol mehr

Dazu brauche es gute Vorbilder, aber auch die Verbraucher müssten mitmachen, meint Rudolph – bisher kauften die nämlich immer noch gerne besonders große Autos. Aber ein Umdenken deute sich an, bei Jugendlichen habe das Auto als Statussymbol längst verloren.

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Den Befürwortern geht die Luft aus…. Pressebericht Holzkirchnerstimme vom 31.03.2017

Gespaltene Reaktion auf Verkehrskonzept

„Holzkirchen schlaf weiter“

 

Der zuweilen starke Verkehr mitten durch Holzkirchen ist seit Jahren Gegenstand von Diskussionen. Wird es jemals eine einvernehmliche Lösung geben?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Allianz für Holzkirchen“: Das klingt nach Aufbruch, nach neuen Ideen. Dachten sich wohl auch die zahlreichen Bürgerinitiativen und Vereine, die sich jetzt zu unter diesem Banner versammelt haben. Darunter sind „Hartpenning muckt auf“, die „Bürgervereinigung gegen die geplante Umgehungsstraße in Holzkirchen“, „Liebes- und Lebenswertes Holzkirchen, „Stop Südumgehung“ sowie die IG Lochham und der Bund Naturschutz.

Ein „Allianz für Holzkirchen“

Sie begrüßen ausdrücklich die vorgestellten Konzepte der Gemeinde und loben die gute Zusammenarbeit. Besondere Zustimmung findet die Tatsache, dass viele Maßnahmen ohne den Bau von neuen Straßen bewerkstelligt werden können. Hier sehen sie sich in ihrem Widerstand, vor allem gegen die geplante Südumgehung, bestätigt.

„Ein Verzicht auf neue Straßen ist ganz im Sinne des Bund Naturschutzes“, sagt beispielsweise der BN-Ortsvorsitzende Fred Langer. Und auch der Vorstand von „Hartpenning muckt auf“ ist zufrieden: „Gerade das Beispiel Großhartpenning zeigt, dass erforderliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung unabhängig vom Bau einer Umgehungsstraße kurzfristig umgesetzt werden können.“

Unter dem neuen Banner haben sich alle Initiativen nun auch für die Zukunft dem Erhalt von Natur und Heimat verschrieben. Ganz im Sinne des Gemeindemottos „Jetzt seid ihr dran“ wollen sie sich außerdem aktiv an der Umsetzung der Konzepte beteiligen und fordern alle Bürger auf es ihnen gleichzutun. „Jeder kann selbst etwas dazu beitragen, dass unser Ort sowohl liebens- als auch lebenswert bleibt“, so Iris Fischer von der gleichnamigen Initiative.

Desillusioniert und enttäuscht

Desillusioniert von den Planungen der Gemeinde sind hingegen in erster Linie die Anwohner der Tölzer Straße sowie die Anhänger der Südumfahrung. Sie kritisieren vor allem die Statistik, dass nur 20 Prozent des Gesamtaufkommens Durchgangsverkehr sei und somit das Problem hausgemacht.

Hier würde ausgeblendet, dass in der Tölzer Straße der Durchgangsverkehr schon 55 Prozent betrage und damit ein ernsthaftes Problem darstellt. Entsprechend enttäuscht zeigen sie sich von der Veranstaltung: „Wenn das so weitergeht, braucht Holzkirchen weitere 1111 Jahre um die Probleme überhaupt anzugehen“, kommentiert Stefan Scheel, Mitglied bei „Süd-Umfahrung Jetzt“.

Scheel kritisiert dabei auch, dass sich Gemeinde, Polizei und Landratsamt offenbar nicht für die Probleme der Anwohner interessieren. „Gute Nacht Holzkirchen, schlaf weiter. Ändern tut sich nichts“, so Scheel abschließend.

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Allianz für Holzkirchen – Bürgerinitiativen und Vereine unterstützen das Mobilitätskonzept der Marktgemeinde

„Allianz für Holzkirchen“
Vereine und Bürgerinitiativen begrüßen Ergebnisse des Orts- und Mobilitätskonzept. Maßnahmen können ohne zusätzlichen Straßenbau realisiert werden. Zukünftige Herausforderungen liegen im Naturschutz sowie Erhalt der Landwirtschaft und Heimat.

 

Großhartpenning, 30. März 2017.

  • Am 29. März 2017 informierte die Gemeindeverwaltung Holzkirchen die Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde und seiner Ortsteile über die Ergebnisse und Prioritäten des Orts- und Mobilitätskonzepts. Dem vorangegangen war ein Informationsaustausch zwischen der Gemeinde und verschiedenen Interessengruppierungen am 13. März 2017.
  • Aus der Präsentation der Konzepte ergibt sich, dass eine Vielzahl von Maßnahmen ohne den Bau neuer Straßen effektiv realisiert werden kann.
  • Unter dem Motto „Allianz für Holzkirchen“ haben sich Bürgerinitiativen und Vereine nun gemeinsam positioniert, um geschlossen für den Erhalt der natürlichen Lebensräume in der Marktgemeinde, die Sicherung der Landwirtschaft und gegen weiteren Straßenbau aktiv zu werden.
  • Beteiligt haben sich bislang neben den Vereinen „Hartpenning-muckt-auf“ und „Bürgervereinigung gegen die geplante Umgehungsstraße in Holzkirchen“, die Bürgerinitativen “Liebens- und lebenswertes Holzkirchen” und „Stop Südumgehung“, die Interessengemeinschaft „IG Lochham“ sowie der Bund Naturschutz.
  • Fred Langer, 1. Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Holzkirchen: “Ein Verzicht auf neue Straßen ist ganz im Sinne des Bundes Naturschutz, der sich bundesweit gegen Umgehungsstraßen und Flächenversiegelung und für eine Verkehrsverlagerung auf den Öffentlichen Verkehr ausspricht. Wir freuen uns, dass die Gemeinde Schritte unternehmen will, den „hausgemachten“ KFZ-Verkehr zu reduzieren.”
  • „Gerade das Beispiel Großhartpenning zeigt, dass eine Priorisierung von dringend erforderlichen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung unabhängig vom Bau einer Umgehungsstraße kurzfristig umgesetzt werden kann. Schließlich hat der Gemeinderat Holzkirchen bereits 2016 Gelder für Sofortmaßnahmen in den Haushalt eingestellt.“ so der Vorstand von Hartpenning muckt auf e.V.
  • Der Gemeinderat wird über den Haushalt 2017 im Mai entscheiden. Für eine Querungshilfe an der Piesenkamer Straße wurden 2016 bereits 300.000 € budgetiert, für die Neuordnung der Ortsdurchfahrt Großhartpenning 50.000 und 300.000 in 2017 sowie 100.000 € für Sofortmaßnahmen aus dem Mobilitätskonzept für 2016.

                Quelle: http://holzkirchen.blogspot.de/2016/05/haushalt-2016-miteinander-gestaltet.html

  • Peter Limmer, Vorsitzender der „Bürgervereinigung gegen die geplante Umgehungsstraße in Holzkirchen“ sieht sich bestätigt, dass der Widerstand seines Vereins gegen weiteren Straßenbau und der Hinweis auf den größtenteils selbst erzeugten Verkehr Früchte getragen hat: „Wir begrüßen die Absicht des Gemeinderats, den ortsinternen Verkehr zu verringern. Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten.“
  • Die Mitglieder von Stop-Südumgehung heben hervor, dass die von den Gutachtern festgestellten Fakten zum Verkehrsfluß mittlerweile Konsens sind: nur knapp 1/5 des Verkehrsaufkommens machen den Durchgangsverkehr am Marktplatz aus, der Löwenanteil entfällt auf den Ziel- und Quellverkehr sowie den Binnenverkehr, ist also „hausgemacht“.
  • Alle Iniativen sehen sich bestätigt, dass aktive Bürgerbeteiligung, gesellschaftliches Engagement und konstruktive Mitarbeit an den Konzepten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Konzepte leisten werden.
  • Laut Georg Hahn, selbst Biobauer und nachhaltig engagiert bei der Initiative „Zivilcourage Miesbach“ sowie Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft Miesbach, liegen die Herausforderungen der Zukunft vor allem in Ernährungsthemen und dem Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft.
  • Positiv erwähnen die Vertreter der Initiativen die enge Einbindung des Landratsamts, der Polizeibehörden und Vertreter des Radverkehrs in die gesamte bisherige Konzeptarbeit.
  • Die „Allianz für Holzkirchen“ kündigt an, weiterhin am Gestaltungsprozess mitzuarbeiten und ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde zur aktiven Unterstüzung des Ortsentwicklungs- und Mobilitätskonzepts. „Jeder kann selbst etwas dazu beitragen, dass unser Ort sowohl liebens- als auch lebenswert bleibt“: so Iris Fischer von der gleichnamigen Initiative.
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