Weitere Mülleimer für Herrchen und Frauchen…

Auf Initiative von Hartpenning muckt auf e.V. wurden in dieser Woche von der Marktgemeinde Holzkirchen weitere Mülleimer und Hundekotbeutelspender auf den Feldern um Hartpenning aufgestellt. Wir plädieren damit an die Vernunft der Hundebesitzer und hoffen darauf das künftig nicht mehr so viel Hundehaufen und volle Kotbeutel auf den Wiesen, Feldern und im Wald liegen. Bisher standen leider auf den Spazierwegen die Beutelspender und Mülleimer immer nur an den „Eingängen“ zu den Feldern. Jetzt wurden durch die Marktgemeinde Holzkirchen auch Mülleimer entlang der Spazierwege aufgestellt. So müssen Herrchen und Frauchen jetzt den aufgesammelten Hundekot nicht mehr scheinbar endlos schleppen oder mitsamt dem Beutel in die Wiesen werfen“.

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Der Schnee schmilzt – die Hinterlassenschaften bleiben…

Wer in den vergangenen Tagen über die Felder in und um Hartpenning läuft dem sind sicherlich die zahlreichen Hinterlassenschaften der Hunde aufgefallen. Ebenso die zahlreichen Hundekotbeutel – anscheinend gibt es Hundebesitzer die zwar den Kot aufsammeln und dann aber mitsamt des Beutels in der Landschaft entsorgen. Wer mit offenen Augen mit seinem Hund unterwegs ist, dem ist sicherlich aufgefallen das die Mülleimer nur an den Stellen sind an denen diese eigentlich gar nicht benötigt werden. Auf Initiative von Hartpenning muckt auf e.V. werden nun weitere Mülleimer und Beutelspender aufgestellt. Liebe Hundebesitzer – diese Mülleimer sind dann dafür da dass diese auch benutzt werden. Danke an die Gemeinde Holzkirchen für die Aufstellung weitere Müllbeutel.

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Das Aus für den Freizeitpark in Kleinhartpenning – Bericht Holzkirchner Stimme vom 08.02.2017

Gemeinde spricht sich gegen Pläne in Hartpenning aus

Endgültiges Aus für Pferdepark?

Im vergangenen Sommer eröffnete der Pferdepark Oberland in Kleinhartpenning. Doch der Widerstand der Bürger und Behörden war groß – es folgte die Schließung. Gestern unternahm der Betreiber einen neuen Anlauf – mit wenig Erfolg.

Viel Hin- und Her gab es um den Pferdepark Hartpenning – Jetzt scheint das Ende besiegelt / Archivbild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit August vergangenen Jahres ist es ruhiger geworden, um den neu eröffneten Pferdepark in Hartpenning. Der Hof habe zwar noch ganz normal geöffnet – den Pferdepark aber habe er schließen müssen, bestätigt Betreiber Egon Kaiser im Herbst letzten Jahres. Grund dafür waren nicht erfüllte Auflagen des Landratsamts.

Erst Ende Juli hatte Kaiser seinen Traum von einer Art Freizeitpark für pferdenarrische Kinder erfüllt. Doch er scheint sich auch weiterhin nicht an die Abmachungen gehalten zu haben. Schon vor der Eröffnung hatte er mit vehementem Widerstand aus dem Ort zu kämpfen. Die Nachbarn hatten Angst vor zu viel Durchfahrtsverkehr und Ausflüglern.

Zahlreiche Rückbauten nötig

Für das Landratsamt war schnell klar – wenn Kaiser die Auflagen nicht innerhalb der nächsten Wochen erfüllt, droht Bußgeld oder die Schließung. Auflagen waren unter anderem die Reduzierung von Hinweisschildern, der Rückbau des Parkplatzes und die Entfernung des Wohnwagens, sobald das Betriebsleiterhaus fertiggestellt ist.

Unter anderem der Parkplatz vor dem Pferdepark sorgt für Ärger. Auch hier wurden die Auflagen vom Landratsamt nicht erfüllt – ein erneuter Antrag wurde gestern abgelehnt

Außerdem ist der Spielplatz im Osten des Geländes nicht zulässig, Kutschfahrten dürfen nur im Rahmen des Lehrbetriebs angeboten werden und auch der Streichelzoo darf kein offizielles Angebot des Pferdeparks sein.

Mittlerweile ist Kaiser wieder aktiv geworden. In der gestrigen Bauausschusssitzung wurde ein neuer Antrag für den Neubau eines Parkplatzes mit 28 Stellplätzen, eines Spiel- und Lernplatzes und eines Fallkissens beantragt. Doch auch diesmal hatte er kein Glück. Wie der Leiter des Bauamts Josef Walser erklärt, wird das Projekt so nicht zustande kommen. Der Bauausschuss habe Bedenken, dass sich die Maßnahmen nicht in die Umgebung einfügen. Walser weiter:

In gemeindlichen Einvernehmen wurde der Antrag nicht befürwortet.

Der Bauantrag werde jetzt an das Landratsamt weitergegeben. Sollte die Fachbehörde den Antrag anders beurteilen, wird die Gemeinde nachträglich ihr Einverständnis erteilen müssen. Somit muss sich Kaiser wie aussieht weiterhin mit dem normalen Pferdebetrieb zufrieden geben.

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Sofortmaßnahmen für Hartpenning – Presseartikel vom 01.02.2017 Holzkirchner Merkur

Herr von Löwis wir nehmen Sie beim Wort: “Heuer sollen Sofortmaßnahmen starten. Für Löwis gehört dazu die Verkehrsberuhigung an Münchner Straße sowie in Großhartpenning.”

 

Der Knotenpunkt Münchner- Tölzer Straße ist stark belastet. 

ORTS-UND MOBILIÄTSKONZEPT VORGESTELLT

Weichenstellung für die Zukunft Holzkirchens

 

Das Orts- und Mobilitätskonzept wurde jetzt im Gemeinderat vorgestellt. Es dient der Gemeinde künftig als Leitfaden bei Planungen. Doch jetzt geht die Arbeit erst so richtig los.

Holzkirchen – Für die Gemeinde ist es ein wichtiger Moment, eine Weichenstellung für die Zukunft. Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) macht ein andächtiges Gesicht: „Nach zwei Jahren intensiver und engagierter Arbeit sind die beiden Konzepte fertig gestellt.“ Und: „Es liest sich gar nicht so schlecht“, scherzt er. Ziel sei, die Verkehrs-Belastung in Holzkirchen zu minimieren, und für kommende Generationen den Ort zu gestalten.

 

Ortsentwicklerin Manuela Skorka und Verkehrsplaner Ralf Kaulen übergaben nun in der Gemeinderatssitzung ihre Konzepte. Der jetzige Beschluss – der einstimmig ausfiel – gebe eine grobe Zielrichtung vor, als Leitfaden für künftige Entwicklungen, erklärte Löwis. „Einzelmaßnahmen werden heute nicht beschlossen.“ Auszugsweise stellten die Fachleute ihrer Expertisen vor.

Wohnraum für alle

Skorka griff einige Themen heraus, unter anderem den Wohnraum. Über 70 Prozent der Wohngebäude in Holzkirchen seien Einfamilienhäuser. Durch eine veränderte Bevölkerungsstruktur – mehr Ältere – würden zunehmend kleinere, barrierefreie Wohnungen gebraucht. „Hier besteht Anpassungsbedarf.“ Die Gemeinde könne mit kommunalem Wohnungsbau gegensteuern oder auf Privateigentümer zugehen, damit Baulücken gefüllt, Häuser zur mehreren Einheiten umgebaut werden.

Mobilität

Ziel ist nach Ansicht der Experten eine veränderte Mobilität. Die Leute sollen verstärkt aufs Auto verzichten und andere Verkehrsmittel nutzen. Bislang ist die Belastung durch Kfz-Verkehr in Holzkirchen hoch – an den Hauptachsen sind es laut Kaulen im Schnitt über 10 000 Fahrzeuge pro Tag. Besonders der Knotenpunkt Münchner-/Tölzer Straße sei belastet. Da 80 Prozent hausgemachter Verkehr sei, könne eine Reduzierung gelingen. Einen Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr wie Bus und Bahn möchte Kaulen fördern, attraktive Strukturen seien zu schaffen. „Es macht bislang nur bedingt Spaß, in Holzkirchen zu Fuß zu gehen.“ Auch auf manche Parkplätze könne man verzichten. Der Verkehr müsse gemeindefreundlich geführt werden, es gelte andere Akteure zu beteiligen, weil die Gemeinde nicht für alle Bereiche zuständig ist. Das spielt bei einem Projekt eine Rolle, das für Löwis der Schlüssel für viele andere ist: Die Ortsdurchfahrt (Münchner Straße) soll zur Gemeindestraße abgestuft werden. Zum Tausch soll die Nordspange zur Staatsstraße werden. Damit verspricht sich die Gemeinde mehr Handlungsspielraum für Verkehrsberuhigung (wir berichteten).

Eine Verkehrsberuhigung dient Skorka zufolge dazu, die Aufenthaltsqualität etwa an Marktplatz und Herdergarten zu verbessern, oder die historischen Straßenzüge aufzuwerten. Ein gestärkter Einzelhandel oder ein attraktiveres Marktwesen – zum Beispiel durch Überdachungen – könnten den Ort beleben. Auch der Bahnhof ist zentral, nicht nur, um das Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen. Skorka nannte ihn „wenig einladend“. Die Bahn plant bekanntlich eine Umgestaltung des Areals. Mit Kino, Club oder Hotel könne man das Areal aufhübschen.

Freiräume

Im Haupotort Holzkirchen gibt es laut Skorka wenig frei nutzbare Grünflächen. Von hoher Qualität sei dafür die freie Landschaft in der Umgebung. Diese Bereiche gelte es besser zu verzahnen.

Sport

„Es ist ein vielfältiges Sport-Angebot vorhanden“, sagte Skorka. Zur Erweiterung der Sportstätten fokussiere man statt eines zentralen Sportzentrums eine Clusterbildung. Mögliche Standorte sind laut Löwis das Moarhölzl und der nördliche Ortsrand, wo es keine Immissionskonflikte mit Anwohnern gibt.

Umsetzung

Die Experten haben alles erledigt, jetzt ist die Gemeinde dran. „Die Arbeit geht jetzt erst richtig los“, sagte Löwis. Die Verwaltung soll nun aus den Anhaltspunkten einen Maßnahmenplan erarbeiten – samt Prioritätenliste sowie Finanz- sowie Zeitplan. Bei einem Infoabend am 29. März im Oberbräu-Festsaal erfahren Bürger Einzelheiten. Über einzelne Maßnahmen, die Skorka und Kaulen vorschlagen, entscheidet der Gemeinderat nach und nach. Heuer sollen Sofortmaßnahmen starten. Für Löwis gehört dazu die Verkehrsberuhigung an Münchner Straße sowie in Großhartpenning. Auch der empfohlene Durchstich vom Gewerbegebiet-Ost zur Rosenheimerstraße gefällt ihm. Priorität haben für ihn die Umgestaltung des Bahnhofs, die Entwicklung der Sportstätten sowie der Wohnraum. Die Fraktionssprecher äußerten sich positiv zum Konzept. „Für mich ist das ein Schritt in eine richtige Richtung“, meinte Elisabeth Dasch (SPD). Man habe im Gespräch mit anderen Akteuren nun Argumente an der Hand, fand Christoph Schmid (CSU). Das Ergebnis könne sich sehen lassen“, meinte Robert Wiechmann (Grüne). Birgit Eibl war gespannt, was im Detail drin stehe. Das Werk begleite die Gemeinde bei allen Planungen, sagte Löwis zum Schluss.

Die Expertisen

sollen in Kürze auf der Gemeindehomepage stehen unter: www.holzkirchen.de

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Der Wahnsinn geht weiter – Pressebericht Tölzer Kurier vom 27.01.2017

 
Wenn alle Szenarien so kommen dann wird in Hartpenning von 2 Umfahrungen künftig der Verkehr noch schneller und leichter zugeführt. Das bedeutet noch mehr Verkehr und vermutlich viel mehr Stau durch Hartpenning. Wir werden von Umgehungsstraßen und schnelleren Verbindungen eingekesselt und im Ort wird nichts unternommen. 
 
Zukunftsvision: So könnte die Tölzer Nordspange einmal aus der Vogelperspektive aussehen. Das Bild zeigt den geplanten Kreisverkehr an der Kreuzung zur B13 nahe der Firma Sitec.

STAATLICHES BAUAMT PLANT UM

Nordspange: Veränderung und Verzögerung

 

Das Staatliche Bauamt passt seine Planungen für die Tölzer Nordspange an. Die Gemeinde Gaißach hat sich mit ihrem Wunsch nach einer Einfädelspur durchgesetzt. Ein Baubeginn für die Umgehungsstraße wäre 2019 denkbar – theoretisch.

Bad Tölz/Gaißach/Greiling– Das Staatliche Bauamt geht noch mal ran an die Pläne für die Tölzer Nordspange. Die Weilheimer Behörde bessert in einigen Details nach und geht damit unter anderem auf Wünsche der Stadt Bad Tölz und der Gemeinde Gaißach ein. Das bedeutet aber auch, dass es etwas länger dauert, bis gebaut werden kann.

 

Christine Volkmer, Abteilungsleiterin im Staatlichen Bauamt, geht davon aus, dass bestenfalls Ende 2017, eher Anfang 2018, die Baugenehmigung vorliegen könnte. „Frühestens 2019 könnte dann gebaut werden“, sagt Volkmer – „aber nur, wenn alles superschnell geht und niemand klagt“.

„Aktuell sind wir dabei, Tekturunterlagen zu erstellen“, erklärt Volkmer auf die Frage nach dem Sachstand. Tektur, das bedeutet, dass die Baubehörde noch einmal Planungen einreichen wird, die sich gegenüber dem Erörterungstermin im Oktober verändert haben. Durchgesetzt hat sich die Gemeinde Gaißach mit ihrer Forderung, was die Anbindung der Dorfstraße an die künftige Umgehungsstraße angeht. Wie berichtet, war um diesen Punkt im Herbst ein Konflikt entbrannt. Die Gaißacher sprachen sich vehement dafür aus, dass es für Autofahrer, die von der Ortsverbindungsstraße nach rechts auf die B 472 abbiegen (das Linksabbiegen wird verboten sein), eine Einfädelspur gibt. „Wir hatten eine andere Lösung favorisiert“, sagt Volkmer. Die Behörde argumentierte, die gewünschte Einfädelspur werde zu kurz – wegen des nahen Kreisverkehrs am Maxlweiher fehle der Platz.

 

Die Wende brachte offenbar ein Treffen zwischen der Gemeinde und dem Staatlichen Bauamt, das der Heilbrunner Landtagsabgeordnete Martin Bachhuber (CSU) vermittelt habe, wie sein Parteikollege, der Gaißacher Bürgermeister Stefan Fadinger, berichtet. „Ich bin froh, dass wir uns einigen konnten, denn es soll ja die Lösung gefunden werden, die für alle am besten ist“, so Fadinger.

Diese Einigung sieht nun einen „Verflechtungsstreifen“ vor. Das bedeutet, dass es an der Stelle zwei Spuren nebeneinander gibt: Fahrer, die von Gaißach kommend nach rechts auf die Umgehung abbiegen, müssen hier auf die linke Spur wechseln, wenn sie auf der B 472 weiter in Richtung Greiling fahren wollen. Diejenigen, die von Bad Tölz kommend die B 472 in Richtung des Kreisels verlassen wollen, der zur Sachsenkamer Straße führt, müssen nach rechts wechseln.

„Auch das ist eine Lösung. Was man bevorzugt, ist Ansichtssache“, kommentiert Volkmer – nicht ganz ohne Vorbehalt. „Die Autofahrer müssen sich an dieser Stelle stärker konzentrieren“, sagt sie. „Wenn wir feststellen, dass es eine Unfallauffälligkeit gibt, können wir die zusätzliche Spur rückbauen.“

Ein weiterer Punkt der Umplanung: Die Allgaustraße soll auf Wunsch der Stadt nicht wie vorgesehen zum „Feld- und Waldweg“ herabgestuft werden. Im Gegenteil soll sie nun zur sechs Meter breiten Gemeindeverbindungsstraße ausgebaut werden. „Dazu brauchen wir dann auch mehr Grunderwerb“, so Volkmer. Nicht zuletzt ändert das Bauamt seine Planungen für die Verlegung von Erdgasleitungen.

Wie geht es jetzt weiter? Laut Volkmer wird es noch etwa bis Mitte des Jahres dauern, bis das Staatliche Bauamt die veränderte Planung bei der Genehmigungsbehörde, der Regierung von Oberbayern, einreichen kann. Denn zuvor müssen auch die beauftragten Büros die Planungen für Landschaftspflege und Naturschutz sowie für den Schallschutz anpassen. Die Regierung von Oberbayern habe dann die Möglichkeit, die neuen Pläne entweder auszulegen oder sogar einen weiteren Erörterungstermin anzusetzen. In jedem Fall werden noch einmal Stellungnahmen von beiden Seiten ausgetauscht.

Liegt die Baugenehmigung am Ende vor, wird nach Volkmers Einschätzung ein Jahr vergehen, bis die noch detailliertere Ausführungsplanung fertig ist und die Bagger tatsächlich anrücken können. Klagen gegen die Baugenehmigung könnten diesen Tag freilich auf unbestimmte Zeit verzögern.

Eine Vorstellung, wie die Tölzer Nordspange einmal aussehen soll, vermittelt eine Videoanimation des Staatlichen Bauamts.

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Waakirchen bewegt sich – was macht Holzkirchen ?

Pro Tunnel: Waakirchner unterschreiben

Tunnel statt Umgehungsstraße – so lautete der Wunsch von Bürgerbewegung und Waakirchner Gemeinderat. Um den politischen Druck zu erhöhen, holt man die Bürger mit ins Boot. Eine Unterschriftenaktion mit bislang überraschendem Ergebnis.

Pro Tunnel per Unterschriftenaktion: „Bürgerbewegung Entlastung der B472“ sammelt über 1.000 Unterschriften in Waakirchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie berichtet, stellte die Bürgerbewegung Entlastung B472 unter dem Vorsitz von Lars Hülsmann im Waakirchner Gemeinderat einen Antrag auf Prüfung eines Ost-West-Tunnels. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat am 10. Januar für diesen Antrag aus – trotz der zu erwartenden Kosten für einen Tunnel in Höhe von 70 Millionen Euro.

Um den politischen Druck zu verstärken hatte Gemeinderätin Gisela Hölscher in derselben Sitzung eine Unterschriftenaktion angekündigt. Bereits eine Woche später sei „die Nachfrage enorm gewesen“, berichtet sie. Sie selbst hatte die vom Bund präferierte Südumgehung in der letzten Gemeinderatssitzung als „Murks“ bezeichnet.

Über 1.000 Unterschriften gegen „Murks-Umgehung“

Seit vergangenen Samstag liegen nun in den Waakirchner Geschäften, Restaurants sowie im Rathaus insgesamt 2.500 Flugzettel aus, die von der Bürgerbewegung zusammen mit Gisela Hölscher verteilt wurden. Wie Lars Hülsmann berichtet, habe man seit Samstag 1.000 Unterschriften gesammelt. Dies sei eine hervorragende Resonanz, schwärmt er. Die nächste Tage wolle man noch in Teilen von Schaftlach aktiv werden.

Die Rückmeldungen würden beweisen, dass der Bau einer unterirdischen Lösung als Alternative zur ungeliebten Umfahrung auch von vielen Bürgern in Waakirchen bevorzugt werde. Wie berichtet, sieht die Bürgerbewegung in einem Tunnel die einzige Möglichkeit einer Verkehrsentlastung, ohne die Natur zu schädigen. Weitere Aktionen sollen folgen.

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Pressebericht Holzkirchner Merkur vom 04.01.2017

Wege des geringsten Widerstands

Straßenbauamt will Ende 2017 konkrete Trassenvorschläge für die Holzkirchner Umfahrungen vorlegen

Für die im neuen Bundesverkehrswegeplan verankerten Umfahrungen von Holzkirchen (Südspange), Großhartpenning und Kurzenberg hat die Feinplanung begonnen. Das Straßenbauamt Rosenheim will in den nächsten Monaten alle denkbaren Trassen prüfen und durchrechnen. Wie Bürgermeister Olaf von Löwis jetzt im Gemeinderat mitteilte, sollen die konkreten Trassenvorschläge Ende 2017 oder Anfang 2018 vorliegen. Erst auf der Basis dieser konkreten Pläne will die Gemeinde diskutieren, wie sie sich zu den Vorschlägen positioniert. “Der Ball liegt beim Straßenbauamt”, sagt Rathaus Geschäftsleiter Robert Haunschild auf Anfrage. Was die ortsnahe Südspange anbelangt, können die Planungen auf Vorarbeiten zurückgreifen. Für welche Teile des Gebiets, das für einen Straßenkorridor in Frage kommt, gibt es bereits eine Umweltverträglichkeitsstudie samt Raumwiderstandskarte.

Höchster Wiederstand etwa wird bedingt von Wohnbebauung, in abgestufter Wertigkeit folgt Naturschutz. Zwei “konfliktarme” Korridore wurden bereits identifiziert – jedenfalls konfliktärmer als die seit 2009 geplante Trasse, die 2013 aus Naturschutzgründen von der Regierung von Oberbayern endgültig verworfen worden war. Just die Tatsache, dass es die ortsnahen Alternativen gibt, bedeutet damals das Aus für die ortsferne Variante. Dass sich das Straßenbauamt erneut auf eine ortsferne Trasse südlich von Kurzenberg einlässt wie jüngst von den Freien Wählern vorgeschlagen, gilt als unwahrscheinlich. 

Die Südspange genießt bei den Straßenplanern höchste Priorität, sie ist im neuen BVWP als “vordringlicher Bedarf” eingestuft. Obwohl die Umfahrungen für Großhartpenning und Kurzenberg nur im “weiteren Bedarf” mit Planungsrecht gelistet sind, will das Straßenbauamt auch hier im laufenden Jahr Voruntersuchungen anstellen. Unter anderem sind naturschutzfachliche Gutachten nötig, um den “Raumwiderstand” planungssicher zu erfassen. Die Planer gehen bisher davon aus, dass nur eine Umfahrung im Westen in Frage kommt; die Trasse würde zwischen Groß- und Kleinhartpenning liegen. Gegen diese Pläne, ebenso wie gegen die Holzkirchner Südspange, haben sich Bürgerinitiativen formiert; andererseits kämpft ein mitgliederstarker Verein seit Jahren für eine Umfahrung, um den Durchgangsverkehr aus dem Ort zu bringen. Die Gemeinde hat sich noch zu keiner offiziellen Stellungnahme durchgerungen. Man sei gefordert, wenn konkrete Trassen auf dem Tisch liegen, sagt der Bürgermeister. Zwar kann die Gemeinde keinen unmittelbaren Einfluss auf die Planung nehmen, da es sich um ein Vorhaben des Bundes handelt. “Man hat mir aber bestätigt, dass dem Votum der Gemeinde erhebliche Bedeutung beigemessen wird”, betonte Löwis im Gemeinderat. 

Bericht aus der Tegernseer Zeitung / Andreas Höger vom 04.01.2017

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Bericht in der Holzkirchnerstimme vom 04.01.2017

Eine Leserstimme von Andreas Gruhle

Lieber Mautflüchtling …

Pünktlich zum Bettenwechsel in den Skigebieten rollt die Blechlawine durch das Alpenvorland. Inklusive etlicher Urlauber, die der Maut in Österreich aus dem Weg gehen wollen. Eine Spurensuche.

Zum Mautsparen rechts entlang …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Leserstimme von Andreas Gruhle von Gipfelfieber.com:

Lieber Mautflüchtling,

am Wochenende brichst du nun wieder über die deutsch-österreichischen Grenzregionen herein und ich frage mich immer, warum du das dir und den Anwohnern eigentlich antust. Vorab: Vielleicht mag es in Zeiten von Pegida, Bagida, Legida, Hogida und Frigida (gibt’s wirklich!) nicht ganz richtig sein, in einem eher lächerlichen Ton über Flüchtlinge herzuziehen, aber wie die besagten Gruppen scheinst auch du gerne vor dem Offensichtlichen die Augen verschließen zu wollen. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, um dich verstehen zu können.

Jahr für Jahr brichst du in Bälde bei dir zu Hause auf, um pünktlich und mit Sack und Pack bepackt die österreichischen Skiregionen heimzusuchen. Die Schweiz ist dir ja schließlich zu teuer. Aber schlau wie du bist, fährst du natürlich nicht über die Inntal-Autobahn, um in Tirol einzufallen, sondern tuckelst wie Tausende andere gemütlich über Tegernsee und Achensee, quetschst dich durch Mittenwald oder quälst dich und deine quengelnde Bagage hinter einem LKW oder einem Reisebus über den Fernpass.

Irgendwo muss man ja sparen

Klar, so ein Skiurlaub ist teuer. Grob geschätzt haut eine vierköpfige Familie in einer Woche mit Hotel, Skipass und Skischule locker 2.000 Euro auf den Putz. Wenn es denn reicht. Irgendwo muss sich da ja Sparpotential finden lassen. Mit dem Liftbetreiber über einen Rabatt diskutieren – du seist ja schließlich eine ganze Woche da? Aussichtslos! Mit dem Inhaber der Skischule verhandeln wollen – es gäbe ja genügend andere Skischulen, wo du hingehen könntest, wenn du nicht eine Vergünstigung bekommst? Viel Glück dabei!

Da bietet sich diese blöde Vignette – das Pickerl – natürlich an. Kann ich verstehen, dass du da hellhörig wirst. Warum sollst du für die Fahrt ins Skigebiet 8,70 Euro bezahlen, wenn du es auch kostenlos haben kannst? Nur hierzulande sollen die anderen möglichst bald zahlen, wir sind ja ein Transitland. Und die Zeitersparnis gibt es ja nun auch fast nicht mehr, seitdem auf der Inntal-Autobahn nur noch mit maximal 100 km/h gefahren werden darf. Dann lieber zeigen, wofür man sich einen SUV gekauft hat und über den Pass fahren.

Die Landschaft ist doch so schön

Du entgegnest mir jetzt natürlich, dass dich bei deinem 2.000-Euro-Urlaub in deinem 60.000-Euro-Auto die 8,70 Euro nicht weiter interessieren. Du flüchtest ja auch gar nicht vor der Maut, du fährst mit voller Absicht über den Tegernsee, weil es da ja so schön ist, wenn man zum Fenster rausschaut. Zugegeben, der gemeine Münchner sieht das genauso, weswegen er sich beim kleinsten Sonnenstrahl am Samstag und Sonntag auf den Weg zum Tegernsee macht, um pro Richtung geschlagene zwei Stunden im Auto zu sitzen.

Der bleibt dann aber wenigstens auch dort und schaut nicht nur zum Fenster (höchstens dem vom Bräustüberl) raus. Du dagegen sitzt im Auto, erfreust dich des Sees wie er da so malerisch eingebettet zwischen den Bergen liegt, während deine Frau neben dir schläft und deine Kinder auf dem iPad Disney-Filme schauen, um sie auch ja bis zur Ankunft still zu halten.

Eine Frage drängt sich mir aber auf: Wenn du es da so schön findest, warum bist du noch nicht auf die Idee gekommen, dort auch deinen Urlaub zu verbringen? Zu viel Durchgangsverkehr vielleicht? Oder ist dir das Skigebiet zu klein? Unter 100 Pistenkilometern kommt das nicht in Frage, weil du ja eine Woche lang Abwechslung brauchst, am Ende aber trotzdem immer wieder die gleiche Piste fährst, weil die schließlich den ganzen Tag Sonne hat?

Ein Haus im Grünen

Jetzt stell dir doch aber mal Folgendes vor: Du wohnst in einem schönen beschaulichen Ort mitten im Grünen. Leider hat der Ort bis auf einen Bratwurststand nicht sonderlich viel zu bieten, während der Nachbarort den größten und schönsten Badesee überhaupt hat und so die Straße direkt bei dir vor dem Haus regelmäßig am Wochenende so verstopft ist, dass du dich nicht mal mehr traust, im Bademantel am Gartentor die Zeitung zu holen. Fändest du das toll?

Du möchtest das vielleicht nicht glauben, aber um solcher Heerscharen Herr zu werden, wurden unter anderem auch die Autobahnen gebaut. Die sollen eben verhindern, dass du dich mit den anderen Mautflüchtlingen durch die Gemeinden schiebst – quasi mitten in der Natur tonnenweise CO2 rausballerst – und dafür sorgen, dass du am Ende schneller an dein Ziel kommst. Und eins sei dir versichert: Wenn sich einer dieser ebenfalls mautsparenden LKWs mal wieder um die x-te Spitzkehre schlängelt und du dahinter mit 10 km/h hertrottest, wirst du dir die 100 km/h auf der Autobahn herbeisehnen.

Und die Moral von der Geschicht’

… die Maut, die zahlst du trotzdem nicht. Aber vielleicht, lieber Mautflüchtling, denkst du jetzt doch mal darüber nach, wie sinnvoll es wirklich ist, den 8,70 Euro zu entgehen. Verschwende ein paar Gedanken an die Anwohner, an die Natur und an dein Nervenkostüm. Sie alle danken es dir.

*Ach ja: Bitte alles nicht so ernst nehmen. Den Kern aber schon.

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch !

Liebe Mitglieder und Aufmucker,

ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir haben in diesem Jahr wieder einmal einiges erreicht. Das Hauptziel, die Verkehrsberuhigung für Großhartpenning trotz vieler Versprechungen durch den Bürgermeister Olaf von Loewis leider noch nicht. 

Wir wünschen Euch ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Familien. 

Auf ein erfolgreiches und gesundes 2017!

Euer Vorstand von Hartpenning muckt auf e.V.

Markus Hoppmann / Max Steinbacher / Karsten Hense / Wolfgang Leonti / Johann Lohmayr

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Gleiches Schema – Herr Rehm ? Vergleich Kraglinger Spange und Holzkirchen.

 

Pressemeldung im Holzkirchner Merkur:

Ende 2017, Anfang 2018 lege die Behörde der Gemeinde mehrere Trassen vor. „Da sind wir dann gefordert – in welcher Form auch immer“, sagte Löwis. „Man hat mir bestätigt, dass dem Votum der Gemeinde erhebliche Bedeutung beigemessen wird.“ Bis Anfang 2017 könnten Bürger Trassen beim Straßenbauamt einreichen.

Hartpenning muckt auf schielt und verweist dabei auf die aktuellen Entwicklungen und Gegebenheiten in Stephanskirchen. Hier wird trotz einer Ablehnung des Gemeinderates die Umgehung ( sogenannten Kraglinger Spange) trotzdem gebaut. Herr Rehm ( Straßenbauamt Rosenheim ) teilt dabei in einem Fernsehinterview mit das es es eigentlich egal ist was ein Gemeinderat entscheidet. Wenn der Bund eine Straße bauen will, dann tut der Bund das auch.

Auszug aus einer Pressemeldung zum Thema Kraglinger Spange:

Dass das Staatliche Bauamt Rosenheim trotz Ablehnung aller vier Varianten durch den Stephanskirchner Gemeinderat nun die Variante drei der sogenannten Kraglinger Spange verwirklichen will, erzürnt viele Mitglieder des Gremiums.

„Wir wurden bewusst belogen“, greift SPD-Rätin Steffi Panhans Baudirektor Christian Rehm an. Der Leiter der Behörde habe bei früheren Veranstaltungen darauf verwiesen, dass die Spange nicht gegen den Wunsch der Kommune verfolgt werde. Rehm begründet die Entscheidung für die Planung der rund 2,3 Millionen Euro teuren Straße mit dem Nutzen für die Region: „Wir bauen sie für den außerörtlichen Verkehr, der rund 90 Prozent ausmacht.“ Vorteile soll die Maßnahme laut Bauamt aber auch für die Stephanskirchner Bevölkerung bringen – unter anderem durch Entlastungen neuralgischer Verkehrsknotenpunkte, beispielsweise an der Kreuzung Salzburger/ Miesbacher Straße. Reisner

In Holzkirchen glaubt man aber noch immer das die Gemeinde bei der Planung und beim Bau der Südumfahrung Holzkirchens ein Mitspracherecht hat. Wie lange glauben denn die Bürger das Märchen noch ? Herr von Loewis sagt das die Gemeinde dann Ende 2017 gefordert ist – in welcher Form auch immer. Sehr gerne sind wir da jetzt schon mit der Pressemeldung für das Jahr 2017 behilflich.

Auszug aus der Pressemeldung Ende 2017:

“Leider hat das Straßenbauamt Rosenheim uns die Entscheidung abgenommen – die Umgehungsstraße für Holzkirchen wird nun vom Bund geplant und gebaut. Da haben wir nichts mitzureden… der Gemeinde Holzkirchen sind da leider die Hände gebunden. Für Hartpenning und Kurzenberg können wir leider auch nichts machen da diese Umfahrungen ja nur im erweiterten Bedarf sind und der Bund dafür kein Geld mehr hat.”

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