Visionen für den Radverkehr von morgen….

Ein Radfahrer überquert am 17.09.2013 eine Kreuzung an einer Hauptstraße in Berlin auf einem speziell dafür vorgesehenen Radstreifen.

Visionen für den Radverkehr von morgen

Von Annika Franck

“Auf in die Zukunft” lautet das Motto für den Radverkehrskongress am 3. und 4. April in Mannheim. Fahrradfahren habe großes Potenzial, betont Professor Jürgen Gerlach von der Uni Wuppertal: “Mit dem Radverkehr können wir viele unserer Verkehrsprobleme lösen.” Denn zwei Drittel der Strecken, die mit dem Auto zurückgelegt werden, seien unter fünf Kilometer.

Visionen und Vorbilder gesucht!

Radweg

Wie kriegt man mehr Menschen aufs Rad?

Die Infrastruktur mit Radwegen, Fahrradverleihen, Wegweisern und Abstellmöglichkeiten sei in vielen Städten schon ganz gut. Dennoch fehle es vielfach an Visionen und konkreten Maßnahmen. Das hat eine Untersuchung der UniWuppertal in Kassel, Chemnitz, Mönchengladbach und Wuppertal, finanziert vom Bundesverkehrsministerium, ergeben.

Dabei geht es nicht nur um den Radverkehr, sondern auch darum, mehr zu Fuß zu gehen und insgesamt die Lebensqualität zu erhöhen“, betont Gerlach.

Grüne Welle für Radfahrer – ein Traum?

Ein ganz konkretes Problem geht die Firma Siemens an. Sie hat eine Appentwickelt, mit der Radfahrer im Stadtverkehr mit grüner Welle fahren können. Ziel sei es, “dass die Radfahrer weniger anhalten müssen und schneller ans Ziel gelangen“, sagt Stefan Eckert, Leiter bei Siemens Mobility.

In Marburg, wo die App getestet wurde, waren die Ergebnisse positiv, die Ziele der grünen Welle für Radfahrer wurden erreicht. Noch in diesem Jahr soll die App marktreif sein.

“Man muss Autofahrer ärgern!”

Will man aber eine echte Wende bei der kommunalen Verkehrsplanung, laufe es darauf hinaus, dass man “die Autofahrer ärgern” müsse, meint Frederic Rudolph vom Wuppertal Institut. Parkraum müsse teurer werden, zudem müsse es Beschränkungen für Autos geben, die nicht an alle Stellen der Innenstädte fahren dürfen – Fahrräder hätten damit einen weiteren deutlichen Vorteil. “Wenn man das dann ganz konsequent macht, müssten die Kommunen langfristig Straßen zurückbauen. Dann wäre mehr Raum für Plätze, Parks und unter Umständen auch Wohnraum.

Auto oft kein Statussymbol mehr

Dazu brauche es gute Vorbilder, aber auch die Verbraucher müssten mitmachen, meint Rudolph – bisher kauften die nämlich immer noch gerne besonders große Autos. Aber ein Umdenken deute sich an, bei Jugendlichen habe das Auto als Statussymbol längst verloren.

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Den Befürwortern geht die Luft aus…. Pressebericht Holzkirchnerstimme vom 31.03.2017

Gespaltene Reaktion auf Verkehrskonzept

„Holzkirchen schlaf weiter“

 

Der zuweilen starke Verkehr mitten durch Holzkirchen ist seit Jahren Gegenstand von Diskussionen. Wird es jemals eine einvernehmliche Lösung geben?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Allianz für Holzkirchen“: Das klingt nach Aufbruch, nach neuen Ideen. Dachten sich wohl auch die zahlreichen Bürgerinitiativen und Vereine, die sich jetzt zu unter diesem Banner versammelt haben. Darunter sind „Hartpenning muckt auf“, die „Bürgervereinigung gegen die geplante Umgehungsstraße in Holzkirchen“, „Liebes- und Lebenswertes Holzkirchen, „Stop Südumgehung“ sowie die IG Lochham und der Bund Naturschutz.

Ein „Allianz für Holzkirchen“

Sie begrüßen ausdrücklich die vorgestellten Konzepte der Gemeinde und loben die gute Zusammenarbeit. Besondere Zustimmung findet die Tatsache, dass viele Maßnahmen ohne den Bau von neuen Straßen bewerkstelligt werden können. Hier sehen sie sich in ihrem Widerstand, vor allem gegen die geplante Südumgehung, bestätigt.

„Ein Verzicht auf neue Straßen ist ganz im Sinne des Bund Naturschutzes“, sagt beispielsweise der BN-Ortsvorsitzende Fred Langer. Und auch der Vorstand von „Hartpenning muckt auf“ ist zufrieden: „Gerade das Beispiel Großhartpenning zeigt, dass erforderliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung unabhängig vom Bau einer Umgehungsstraße kurzfristig umgesetzt werden können.“

Unter dem neuen Banner haben sich alle Initiativen nun auch für die Zukunft dem Erhalt von Natur und Heimat verschrieben. Ganz im Sinne des Gemeindemottos „Jetzt seid ihr dran“ wollen sie sich außerdem aktiv an der Umsetzung der Konzepte beteiligen und fordern alle Bürger auf es ihnen gleichzutun. „Jeder kann selbst etwas dazu beitragen, dass unser Ort sowohl liebens- als auch lebenswert bleibt“, so Iris Fischer von der gleichnamigen Initiative.

Desillusioniert und enttäuscht

Desillusioniert von den Planungen der Gemeinde sind hingegen in erster Linie die Anwohner der Tölzer Straße sowie die Anhänger der Südumfahrung. Sie kritisieren vor allem die Statistik, dass nur 20 Prozent des Gesamtaufkommens Durchgangsverkehr sei und somit das Problem hausgemacht.

Hier würde ausgeblendet, dass in der Tölzer Straße der Durchgangsverkehr schon 55 Prozent betrage und damit ein ernsthaftes Problem darstellt. Entsprechend enttäuscht zeigen sie sich von der Veranstaltung: „Wenn das so weitergeht, braucht Holzkirchen weitere 1111 Jahre um die Probleme überhaupt anzugehen“, kommentiert Stefan Scheel, Mitglied bei „Süd-Umfahrung Jetzt“.

Scheel kritisiert dabei auch, dass sich Gemeinde, Polizei und Landratsamt offenbar nicht für die Probleme der Anwohner interessieren. „Gute Nacht Holzkirchen, schlaf weiter. Ändern tut sich nichts“, so Scheel abschließend.

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Allianz für Holzkirchen – Bürgerinitiativen und Vereine unterstützen das Mobilitätskonzept der Marktgemeinde

„Allianz für Holzkirchen“
Vereine und Bürgerinitiativen begrüßen Ergebnisse des Orts- und Mobilitätskonzept. Maßnahmen können ohne zusätzlichen Straßenbau realisiert werden. Zukünftige Herausforderungen liegen im Naturschutz sowie Erhalt der Landwirtschaft und Heimat.

 

Großhartpenning, 30. März 2017.

  • Am 29. März 2017 informierte die Gemeindeverwaltung Holzkirchen die Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde und seiner Ortsteile über die Ergebnisse und Prioritäten des Orts- und Mobilitätskonzepts. Dem vorangegangen war ein Informationsaustausch zwischen der Gemeinde und verschiedenen Interessengruppierungen am 13. März 2017.
  • Aus der Präsentation der Konzepte ergibt sich, dass eine Vielzahl von Maßnahmen ohne den Bau neuer Straßen effektiv realisiert werden kann.
  • Unter dem Motto „Allianz für Holzkirchen“ haben sich Bürgerinitiativen und Vereine nun gemeinsam positioniert, um geschlossen für den Erhalt der natürlichen Lebensräume in der Marktgemeinde, die Sicherung der Landwirtschaft und gegen weiteren Straßenbau aktiv zu werden.
  • Beteiligt haben sich bislang neben den Vereinen „Hartpenning-muckt-auf“ und „Bürgervereinigung gegen die geplante Umgehungsstraße in Holzkirchen“, die Bürgerinitativen “Liebens- und lebenswertes Holzkirchen” und „Stop Südumgehung“, die Interessengemeinschaft „IG Lochham“ sowie der Bund Naturschutz.
  • Fred Langer, 1. Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Holzkirchen: “Ein Verzicht auf neue Straßen ist ganz im Sinne des Bundes Naturschutz, der sich bundesweit gegen Umgehungsstraßen und Flächenversiegelung und für eine Verkehrsverlagerung auf den Öffentlichen Verkehr ausspricht. Wir freuen uns, dass die Gemeinde Schritte unternehmen will, den „hausgemachten“ KFZ-Verkehr zu reduzieren.”
  • „Gerade das Beispiel Großhartpenning zeigt, dass eine Priorisierung von dringend erforderlichen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung unabhängig vom Bau einer Umgehungsstraße kurzfristig umgesetzt werden kann. Schließlich hat der Gemeinderat Holzkirchen bereits 2016 Gelder für Sofortmaßnahmen in den Haushalt eingestellt.“ so der Vorstand von Hartpenning muckt auf e.V.
  • Der Gemeinderat wird über den Haushalt 2017 im Mai entscheiden. Für eine Querungshilfe an der Piesenkamer Straße wurden 2016 bereits 300.000 € budgetiert, für die Neuordnung der Ortsdurchfahrt Großhartpenning 50.000 und 300.000 in 2017 sowie 100.000 € für Sofortmaßnahmen aus dem Mobilitätskonzept für 2016.

                Quelle: http://holzkirchen.blogspot.de/2016/05/haushalt-2016-miteinander-gestaltet.html

  • Peter Limmer, Vorsitzender der „Bürgervereinigung gegen die geplante Umgehungsstraße in Holzkirchen“ sieht sich bestätigt, dass der Widerstand seines Vereins gegen weiteren Straßenbau und der Hinweis auf den größtenteils selbst erzeugten Verkehr Früchte getragen hat: „Wir begrüßen die Absicht des Gemeinderats, den ortsinternen Verkehr zu verringern. Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten.“
  • Die Mitglieder von Stop-Südumgehung heben hervor, dass die von den Gutachtern festgestellten Fakten zum Verkehrsfluß mittlerweile Konsens sind: nur knapp 1/5 des Verkehrsaufkommens machen den Durchgangsverkehr am Marktplatz aus, der Löwenanteil entfällt auf den Ziel- und Quellverkehr sowie den Binnenverkehr, ist also „hausgemacht“.
  • Alle Iniativen sehen sich bestätigt, dass aktive Bürgerbeteiligung, gesellschaftliches Engagement und konstruktive Mitarbeit an den Konzepten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Konzepte leisten werden.
  • Laut Georg Hahn, selbst Biobauer und nachhaltig engagiert bei der Initiative „Zivilcourage Miesbach“ sowie Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft Miesbach, liegen die Herausforderungen der Zukunft vor allem in Ernährungsthemen und dem Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft.
  • Positiv erwähnen die Vertreter der Initiativen die enge Einbindung des Landratsamts, der Polizeibehörden und Vertreter des Radverkehrs in die gesamte bisherige Konzeptarbeit.
  • Die „Allianz für Holzkirchen“ kündigt an, weiterhin am Gestaltungsprozess mitzuarbeiten und ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde zur aktiven Unterstüzung des Ortsentwicklungs- und Mobilitätskonzepts. „Jeder kann selbst etwas dazu beitragen, dass unser Ort sowohl liebens- als auch lebenswert bleibt“: so Iris Fischer von der gleichnamigen Initiative.
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Vision 2050 der Landräte – Die Vision der S11 bis Tegernsee – dabei ist doch noch gar nicht der 1. April

Immerhin eine Vision: S-Bahn bis weit ins Oberland - Von München bis nach Tegernsee
Bisher nur ein Traum: Die S11 Richtung Tegernsee.

VON MÜNCHEN BIS NACH TEGERNSEE

Immerhin eine Vision: S-Bahn bis weit ins Oberland

München – S-Bahnen sind momentan vor allem für den Landkreis-Norden ein Thema. Langfristig könnte sich dies aber ändern. Jedenfalls wenn die Visionen der Verbundlandkreise im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) Wirklichkeit werden. Diese haben nur ein Positionsapapier an Bayern Innenminister Joachim Herrmann übergeben. Darin enthalten: Die Forderung, das S-Bahn-System über den bisherigen MVV-Raum hinaus zu entwickeln. Als „relevante S-Bahn-Destination“ namentlich genannt ist auch das Oberland mit den Endhaltestellen Tegernsee, Bayrischzell und Lenggries, die aktuell bekanntlich von der Bayerischen Oberlandbahn bedient werden. Die sogenannten Express-S-Bahnen würden nur in größeren Orten halten.

 

Freilich: bis eine solche Vision Wirklichkeit wird, dürften Jahrzehnte vergehen. Die Verbundlandkreise bezeichnen ihre Ideen auch als „Vision 2050“, auch wenn sie ein Stufenkonzept zum Infrastrukturausbau vorschlagen, etwa Zwischenschritte bis 2030 und 2040.

Der Vorschlag einer S-Bahn ins Oberland könnte die Bemühungen der Kreispolitik befeuern, eine Elektrifizierung des Bahnverkehrs südlich von Holzkirchen zu erreichen. Die S-Bahn fährt nun einmal ausschließlich mit Strom. Oberleitungen sind dazu nicht zwingend notwendig. Wie berichtet werden alternative Antriebsmöglichkeiten wie Brennstoffzelle und Akku-Lösungen in. oder außerhalb (E-Tender) der Triebwagen untersucht. Ein solches System könnte wohl auch für Express-S-Bahnen in Frage kommen.

 Für die Zukunft der heutigen BOB-Strecken ist der nicht-fossile Antrieb vor allem interessant, weil die Züge aus dem Oberland nur dann auf die Münchner Stammstrecke(n) fahren dürfen, was eine bessere Anbindung an die Innenstadt bedeuten würde.

In Spiel gebracht haben die Landkreisvertreter auch eine Anbindung des Oberland-Regionalverkehr an München über die S-7-Strecke (Kreuzstraße Valley) sowie die Schließung von Taktlücken – vor allem in der Nacht zwischen circa 1 und 5 Uhr.

Für den Landkreis steht allerdings zunächst einmal eine Verbesserung des BOB-Angebots im Vordergrund. Der Vertrag von Transdev (Ex-Veolia) zum Betrieb der Strecken im Oberland endet 2024. Wie das Verkehrsangebot danach aussieht (30-Minuten-Takt bis Bayrischzell, Elektrifizierung etc.) entscheidet sich derweil im Vorfeld der Ausschreibung, also in den nächsten Jahren.

Daniel Krehl

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Wie schnell ist schnell ?

Holzkirchen stellt Bürgern Mobilitätskonzept vor

Schnelle Lösung gegen den Verkehr

Der Masterplan für Holzkirchen steht: Am kommenden Mittwoch wird den Bürgern das neue Orts- und Mobilitätskonzept vorgestellt. Die Verantwortlichen wollen dabei mit Sofortmaßnahmen punkten.

Im Januar wurde das Konzept schon dem Gemeinderat übergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzkirchens Ortskern erstickt im Verkehr, die heimischen Läden klagen über Kundenschwund: Schon lange sind die Probleme in Holzkirchen bekannt. Doch erst jetzt gibt es einen Masterplan um den verschiedenen Interessen gerecht zu werden.

Seit dem Sommer 2014 arbeiten Gemeinde und die Planungsbüros Skorka und Kaulen an einem geeigneten Orts- und Mobilitätskonzept für Holzkirchen. Mit ihm sollen die Probleme im Ort endlich angepackt werden. Jetzt ist es endlich fertig.

Verantwortliche setzen auf Sofortmaßnahmen

Im Januar wurde das Konzept bereits dem Gemeinderat übergeben, jetzt sollen auch die Bürger informiert werden. Am Mittwoch den 29. März um 19 Uhr stellen die Experten Kaulen und Skorka ihre Studie im Kultur im Oberbräu vor. Interessierte können die detaillierte Studie aber auch schon im Voraus auf der Gemeindewebseite lesen.

Ein besonders interessanter Punkt werden insbesondere die Sofortmaßnahmen sein, welche die Expertenbüros für Holzkirchen erarbeitet haben und die am Mittwoch bekanntgegeben werden sollen. Durch sie versprechen sich die Verantwortlichen eine spürbare und vor allem schnelle Verkehrsentlastung für den Ortskern.

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Parken ist teurer geworden – ist das ein Ergebnis des Mobilitätskonzeptes ?

Parkgebühren am Holzkirchner Bahnhof

Mehr Zahlen, bitte!

Vor eineinhalb Jahren begann auf dem Bahnhofsparkplatz in Holzkirchen eine neue Zeitrechnung. Gebühren sowie eigene Flächen für Dauerparker wurden eingeführt. Seit Ende des Jahres sind die Preise gestiegen. Und der Betreiber hat noch einiges vor.

Parken am Holzkirchner Bahnhof ist nicht immer einfach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das zeitweilige Parkplatzchaos am Bahnhof in Holzkirchen war seit Jahren bekannt. Ab September 2015 wurde das Problem dann von Gemeinde und Bahn in Angriff genommen. Zunächst wollte man mittels Parkgebühren den Andrang drosseln. Ein Tagesticket kostete dabei 1 Euro, für das Monatsticket wurden zu Beginn 19 Euro verlangt. Allerdings war es nicht sicher, dass alle Inhaber eines Monatstickets auch wirklich einen Parkplatz bekommen.

Da die Maßnahmen zuerst nicht den gewünschten Erfolg brachten, wurde nachgebessert. Anfang letzten Jahres hat die Bahn auf dem Parkplatz neue Regeln eingeführt. Für die Inhaber eines Monatstickets wurden Dauerparkbereiche eingeführt. Außerdem wurden Kurzeitparkbereiche mit Parkscheinen bis zu 14 Tagen eingeführt und insgesamt 55 neue Stellplätze geschaffen.

Höhere Preise

Anfang Dezember wurden dann zusätzlich die Preise fürs Parken erhöht. Anstatt wie zum Start 1 Euro kostet das Tagesticket seither 1,20 Euro. Der Preis für die Monatskarte stieg auf 22 Euro. Ohne Bahnfahrkarte müssen Autofahrer das doppelte – nämlich 44 Euro – berappen. Für den Betreiber, die teilweise zur Deutschen Bahn gehörende DB-BahnPark, ist die Anpassung nur logisch. Die Betriebskosten seien ebenfalls gestiegen, erklärt das Unternehmen. Doch damit soll erstmal Schluss sein. Weitere Erhöhungen seien nicht geplant.

425 Plätze gibt es mittlerweile am und um den Holzkirchner Bahnhof herum. Und die sind, trotz Steigerung um 45 Stellplätze und der jüngsten Preiserhöhung weiterhin sehr gut belegt. Die Nachfrage sei überraschend hoch, heißt es von Seiten des Betreibers. Für viele Pendler ist die Monatskarte ein bezahlbarer Zusatz. Die bisher 19, jetzt 22 Euro lässt sich verschmerzen. Schwerer wiegt das, vor allem am Morgen, knappe Parkplatzangebot.

Neues Parkhaus am Ladehof?

Doch dabei soll es nicht bleiben. Wie berichtet plant die Gemeinde an der Bahnhofsfläche eine Mobilitätsdrehscheibe für verschiedene Verkehrsformen. Dabei soll es sich um ein Gesamtkonzept, weit über den Bahnhof hinaus handeln, wie Bürgermeister Olaf von Löwis erklärte. „Es wird alles aufeinander abgestimmt und verzahnt“, so von Löwis.

Der Bahnhof ist dabei ein Baustein in der Gesamtentwicklung, der allerdings auch ein Teil der Parkplätze am Vorplatz zum Opfer fallen sollen. Sozusagen als Ersatz und Erweiterung ist ein Parkhaus auf der Seite des Ladehofs angedacht. Für die DB-Bahnpark eine sinnvolle Erweiterung. Das Interesse das neue Parkhaus zu betreiben sei da. Für den Bau dürfte sich bestimmt ein Investor finden.

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Pressebericht Holzkirchner Stimme vom 23.02.2017

Gemeinsam gegen die Hundehaufen

Kleine braune Haufen wohin das Auge reicht. Da ärgern sich sogar Hundebesitzer. Gefühlt wurde den ganzen Winter kein Hundehaufen ordnungsgemäß aufgehoben. „Hartpenning muckt auf“ hat jetzt reagiert.

Hartpenning muckt auf hat sich gleich zu Beginn der Saison für saubere Wege eingesetzt / Quelle: Karsten Hense

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die Schneeschmelze der vergangenen Tage wird es besonders deutlich: Viele Hundehalter scheinen es mit den Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht ganz so genau zu nehmen. An vielen Wegen reiht sich ein Hundehaufen an den nächsten.

„Gerade als der Schnee geschmolzen ist, ist uns aufgefallen das viele der Hundebesitzer den Hundekot einfach liegen lassen – oder aber die vollen Beutel auf den Feldern entsorgen. Mit den neuen Mülleimern an sinnvollen Stellen entlang der Spazierwege, möchten wir diesem Missstand entgegenwirken“ so Karsten Hense von „Hartpenning muckt auf“, selbst Hundebesitzer.

Zwei neue Eimer für Hartpenning

Die Vereinigung engagierter Bürger hat sich heuer gleich zu Beginn des Frühjahrs für neue Beutelspender und Mülleimer an verschiedenen Stellen in Großhartpenning eingesetzt. Bisher standen solche auf den Spazierwegen immer nur an den „Eingängen“ zu den Feldern.

Jetzt wurden durch die Marktgemeinde Holzkirchen zwei weitere Mülleimer entlang der Spazierwege aufgestellt. Rund 200 Euro seien dafür investiert worden, erklärt Ewgenia Boger von der Gemeindeverwaltung. So müssen Herrchen und Frauchen jetzt den aufgesammelten Hundekot nicht mehr scheinbar endlos schleppen oder mitsamt dem Beutel in die Wiesen werfen. Hense appelliert:

Wir möchten die Hundebesitzer bitten die Mülleimer auch zu nutzen – gerade im Frühling wenn die Landwirte die Felder und Wiesen wieder bewirtschaften ist es besonders wichtig, dass kein Hundekot liegen bleibt.

Der Verein hofft damit ein wenig mehr Sauberkeit um Großhartpenning schaffen zu können. Im großen und ganzen ist die Gemeinde aber aktuell recht zufrieden mit der Entwicklung. „Es gibt gelegentlich Beschwerden, diese sind aber nicht gravierend“, so Boger.

40 Tütenspender sind derzeit im gesamten Holzkirchner Raum aufgestellt. Boger erklärt jedoch, das keine weiteren Maßnahmen geplant sind. „Die Aufstellung von Müllereimer wird wegen dem Pflegeaufwand bzw. Vandalismus restriktiv behandelt.“

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Weitere Mülleimer für Herrchen und Frauchen…

Auf Initiative von Hartpenning muckt auf e.V. wurden in dieser Woche von der Marktgemeinde Holzkirchen weitere Mülleimer und Hundekotbeutelspender auf den Feldern um Hartpenning aufgestellt. Wir plädieren damit an die Vernunft der Hundebesitzer und hoffen darauf das künftig nicht mehr so viel Hundehaufen und volle Kotbeutel auf den Wiesen, Feldern und im Wald liegen. Bisher standen leider auf den Spazierwegen die Beutelspender und Mülleimer immer nur an den „Eingängen“ zu den Feldern. Jetzt wurden durch die Marktgemeinde Holzkirchen auch Mülleimer entlang der Spazierwege aufgestellt. So müssen Herrchen und Frauchen jetzt den aufgesammelten Hundekot nicht mehr scheinbar endlos schleppen oder mitsamt dem Beutel in die Wiesen werfen“.

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Der Schnee schmilzt – die Hinterlassenschaften bleiben…

Wer in den vergangenen Tagen über die Felder in und um Hartpenning läuft dem sind sicherlich die zahlreichen Hinterlassenschaften der Hunde aufgefallen. Ebenso die zahlreichen Hundekotbeutel – anscheinend gibt es Hundebesitzer die zwar den Kot aufsammeln und dann aber mitsamt des Beutels in der Landschaft entsorgen. Wer mit offenen Augen mit seinem Hund unterwegs ist, dem ist sicherlich aufgefallen das die Mülleimer nur an den Stellen sind an denen diese eigentlich gar nicht benötigt werden. Auf Initiative von Hartpenning muckt auf e.V. werden nun weitere Mülleimer und Beutelspender aufgestellt. Liebe Hundebesitzer – diese Mülleimer sind dann dafür da dass diese auch benutzt werden. Danke an die Gemeinde Holzkirchen für die Aufstellung weitere Müllbeutel.

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Das Aus für den Freizeitpark in Kleinhartpenning – Bericht Holzkirchner Stimme vom 08.02.2017

Gemeinde spricht sich gegen Pläne in Hartpenning aus

Endgültiges Aus für Pferdepark?

Im vergangenen Sommer eröffnete der Pferdepark Oberland in Kleinhartpenning. Doch der Widerstand der Bürger und Behörden war groß – es folgte die Schließung. Gestern unternahm der Betreiber einen neuen Anlauf – mit wenig Erfolg.

Viel Hin- und Her gab es um den Pferdepark Hartpenning – Jetzt scheint das Ende besiegelt / Archivbild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit August vergangenen Jahres ist es ruhiger geworden, um den neu eröffneten Pferdepark in Hartpenning. Der Hof habe zwar noch ganz normal geöffnet – den Pferdepark aber habe er schließen müssen, bestätigt Betreiber Egon Kaiser im Herbst letzten Jahres. Grund dafür waren nicht erfüllte Auflagen des Landratsamts.

Erst Ende Juli hatte Kaiser seinen Traum von einer Art Freizeitpark für pferdenarrische Kinder erfüllt. Doch er scheint sich auch weiterhin nicht an die Abmachungen gehalten zu haben. Schon vor der Eröffnung hatte er mit vehementem Widerstand aus dem Ort zu kämpfen. Die Nachbarn hatten Angst vor zu viel Durchfahrtsverkehr und Ausflüglern.

Zahlreiche Rückbauten nötig

Für das Landratsamt war schnell klar – wenn Kaiser die Auflagen nicht innerhalb der nächsten Wochen erfüllt, droht Bußgeld oder die Schließung. Auflagen waren unter anderem die Reduzierung von Hinweisschildern, der Rückbau des Parkplatzes und die Entfernung des Wohnwagens, sobald das Betriebsleiterhaus fertiggestellt ist.

Unter anderem der Parkplatz vor dem Pferdepark sorgt für Ärger. Auch hier wurden die Auflagen vom Landratsamt nicht erfüllt – ein erneuter Antrag wurde gestern abgelehnt

Außerdem ist der Spielplatz im Osten des Geländes nicht zulässig, Kutschfahrten dürfen nur im Rahmen des Lehrbetriebs angeboten werden und auch der Streichelzoo darf kein offizielles Angebot des Pferdeparks sein.

Mittlerweile ist Kaiser wieder aktiv geworden. In der gestrigen Bauausschusssitzung wurde ein neuer Antrag für den Neubau eines Parkplatzes mit 28 Stellplätzen, eines Spiel- und Lernplatzes und eines Fallkissens beantragt. Doch auch diesmal hatte er kein Glück. Wie der Leiter des Bauamts Josef Walser erklärt, wird das Projekt so nicht zustande kommen. Der Bauausschuss habe Bedenken, dass sich die Maßnahmen nicht in die Umgebung einfügen. Walser weiter:

In gemeindlichen Einvernehmen wurde der Antrag nicht befürwortet.

Der Bauantrag werde jetzt an das Landratsamt weitergegeben. Sollte die Fachbehörde den Antrag anders beurteilen, wird die Gemeinde nachträglich ihr Einverständnis erteilen müssen. Somit muss sich Kaiser wie aussieht weiterhin mit dem normalen Pferdebetrieb zufrieden geben.

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