von Löwis will alle 3 Umfahrungen ! Holzkirchner Merkur vom 28.07.16

Ohne Basis von Umweltgutachten, vernünftigen Kosten/ Nutzen Berechnungen und ohne eine spürbare Entlastung für Holzkirchen setzt sich Bürgermeister von Löwis für den Bau von 3 Umfahrungen ein. Woher kommt der Sinneswandel ? Bisher wollte er doch erst einmal Fakten sammeln ehe eine Positionierung der Gemeinde vorgenommen wird. Er wird dafür viele “schiefe Blicke” erhalten.

Löwis setzt sich für alle drei Umfahrungen ein

Holzkirchen – Bundesverkehrswegeplan im Blick: Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) setzt sich für alle drei Umfahrungen – Holzkirchen, Hartpenning und Kurzenberg – ein.

Mitte Juli trafen sich Behörden und Kommunalpolitiker aus den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in Wolfratshausen. Dabei wurde über den neuen Bundesverkehrswegeplan diskutiert (wir berichteten). Holzkirchens Bürgermeister Olaf Löwis (CSU) hat für sich ein paar wichtige Informationen mit aus der Runde genommen. Diese teilte er nun in der Gemeinderatssitzung mit. „Es war kein Geheimtreff der CSU“, schickte er voraus.

Für ihn ist ein Punkt entscheidend: „Alle drei Umfahrungen, also für Holzkirchen, Großhartpenning und Kurzenberg besitzen Planungsrecht“, betonte Löwis. „Eine gemeinsame Planung kann sich ergeben.“ Und das, obwohl erstgenannte im „vordringlichen Bedarf“ und die anderen im „weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ stehen. „Ich möchte eine Entlastung für alle Bürger“, meinte Löwis. „Ich setze mich für die Realisierung aller drei Umfahrungen ein.“ Auch wenn er von Gegner schief angeschaut werde.

Die Holzkirchner Südspange genieße hohe Priorität. Die Gemeinde müsse zu gegebener Zeit Stellung beziehen. Ganz oben auf der Liste stehe die Tölzer Trasse. „Das Projekt ist seit über zehn Jahren in der Pipeline.“ Selbst hier sei eine Umsetzung frühestens in den nächsten ein, zwei Jahren denkbar. Das zeige, um welche Zeiträume es da gehe. Jede Trasse habe eine Berechtigung. Aber es finde auch eine überregionale Betrachtung statt. „Alle Optionen werden geprüft.“

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Holzkirchner Merkur vom 27.07.2016 – ein Wunschkonzert ?

 

Bürgergutachten übergeben
Der Herdergarten steht an erster Stelle

Holzkirchen – Ein grüner Herdergarten mit Biergarten, weniger Autos im Ortskern und mehr Platz für Radler und Fußgänger und Möglichkeiten, den Verkehr um Holzkirchen zu leiten. Diese Punkte rangierten ganz oben im Bürgergutachten, das der Gemeinderat jetzt erhielt. Ein Auszug.

Für Gertraud Deller ist die Sache klar: „Ich fände es gut, wenn es einen Biergarten geben würde“, sagt die 82-Jährige und deutet raus. „Am besten hier im Herdergarten.“ Den könne man ohnehin grüner gestalten. Victoria Nandico, 15, setzt andere Prioritäten: „Man bräuchte einen durchgehenden Radweg an der Münchner Straße“, sagt sie.

Mit Hilmar Sturm von der Gesellschaft für Bürgergutachten haben die beiden Holzkirchnerinnen nun Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) im Gemeinderat das Bürgergutachten übergeben. Dieses hatten 43 zufällig ausgewählte Bürger in einem Workshop im April erarbeitet, Deller war die älteste Teilnehmerin, Victoria die jüngste. Das Bürgergutachten ist ein Element des Integrierten Mobilitätskonzepts der Gemeinde. Es besteht zudem aus dem Verkehrsgutachten von Ralf Kaulen und dem Ortsentwicklungskonzept von Manuela Skorka. Vor der Übergabe des 48-seitigen Gutachtens stellte Sturm die Eckdaten vor. In Fünfergruppen hatten die Teilnehmer mithilfe der Experten acht Arbeitseinheiten: Siedlung und Landschaft, Fußverkehr und Grünzüge, Radverkehr, Öffentlicher Verkehr, Kfz-Verkehr, Öffentlicher Raum, Ruhender Verkehr und Ortsteile bearbeitet. Nur wenn eine Gruppe ein Thema als wichtig erachtete, konnten Bürger Punkte auf Bereiche verteilen, die ihnen relevant erschienen.
Herdergarten

„Der Herdergarten kommt deutlich an erster Stelle“, sagte Sturm. Dieser soll nach Ansicht der Bürgergutachter ein grüner Platz werden, mit Biergarten, Bänken und Teich. Parkplätze sollen in einer Tiefgarage verschwinden.
Grünzüge

Generell sind Grünzüge beliebt. Die Rede ist von einem „Grünen Ring“ um Holzkirchen, der alle Grünflächen verbindet. „Dass es sie geben soll, ist eine starke Empfehlung“, heißt es. „Schutzgebiete und Naherholungsgebiete wie der Kogel sollen nicht angetastet werden“, so Sturm.
Fußgänger

Die Achsen vom Marktplatz zu HEP und Bahnhof sollen für Fußgänger sicherer werden. „Das Zentrum ist zentral“, sagte Sturm. Einen breiten Raum nahmen Zebrastreifen, Schulwege und Eisenbahnunterführungen ein. An Ampeln will man mehr Grünzeiten für Fußgänger.
Radfahrer

Auch die Hauptverkehrsachsen für Radler im Ortskern müssen verbessert werden. Vor allem an Münchner, Tegernseer, Rosenheimer, Miesbacher und Roggersdorfer Straße. „Es soll etwas für Alltagsradler entstehen“, sagte Sturm. Ein Radlring ins Gewerbegebiet Nord spielte auch eine Rolle.
Kfz-Verkehr

„Dass der Marktplatz vom Durchgangsverkehr befreit werden soll, brachten manche Teilnehmer ganz am Anfang ein“, so das Gutachten. Grundsätzliches Ziel sei, weniger Autos und mehr öffentlichen sowie Rad- und Fußverkehr zu haben. Beliebt war die Idee einer autofreien Zone und einer Fußgängerzone vom Markt- zum Oskar-von-Miller-Platz, gar durch einen Tunnel. „Der ist zu teuer“, sagte Sturm. Geschwindigkeitsreduzierung stand hoch im Kurs. Eigentlich sollte das Thema Umgehungsstraßen nicht diskutiert werden, sagte Sturm. Weil es nicht in Holzkirchen beschlossen werde könne und lange Realisierungszeiträume berge. „Trotzdem wurde es hoch bepunktet.“ Neben den bekannten Umgehungen war eine Föchinger im Gespräch. Eine weitere Idee, die Löwis gefiel: Den Kreisel am McDonald’s auflösen oder so gestalten, dass die Autos eher auf die Nordumfahrung als durch den Ort fahren.
Öffentlicher Verkehr

Will man Autos vermeiden, muss man Bürger dazu bringen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. „Hier ist die wichtigste Verbesserung ein geänderter Fahrplan“, heißt es im Gutachten. Die BOB sollte bis ein Uhr nachts fahren. Zudem gelte es, Bus- und Zugfahrpläne besser aufeinander abzustimmen. Der Wunsch nach einer Bahnhaltestelle außerhalb Holzkirchens im Gewerbegebiet Nord wurde laut. Den Ortsbus würden Bürger gern gratis nutzen. Einige forderten einen Bus-Shuttle zur Schule. Auch die Idee eines Pendlerparkplatzes am Ortseingang, wo ein Shuttle-Bus Leute abholt, kam auf.
Ruhender Verkehr

Parkplätze schaffen und reduzieren – letzteres vor allem am Marktplatz – hielten sich punktemäßig die Waage. Man könne sie ins Industriegebiet verlagern, forderten Bürger. Auch ein Park-Leitsystem, eine Zentralisierung auf sieben Parkplätze sowie ein Parkhaus am Bahnhof wurden positiv gesehen.
Ortsteile

Obwohl die Ortsteile ihre Eigenheiten behalten sollen, hat es laut Sturm folgenden Tenor gegeben: „Wir brauchen eine Wir-Holzkirchner-Mentalität“.
So geht’s weiter

„Mich hat nicht überrascht, dass das Zentrum im Zentrum steht“, sagt Löwis. Und dass sich was am Herdergarten tun soll, hätten die Experten vorbereitet. Positiv überrascht habe ihn das Engagement der Bürger. „Das war richtig harte Arbeit.“ Kaulen und Skorka weben das Gutachten nun in ihre Expertisen ein. In einer Klausur im Oktober bringe der Gemeinderat eigene Anregungen ein. Ende 2016 wird ihm das fertige Mobilitätskonzept vorgelegt. Dann entscheidet der Gemeinderat über die Umsetzung einzelner Maßnahmen.

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Holzkirchen will sich um Sicherheit bemühen….. Bericht Holzkirchner Merkur vom 14.07.16

Es ist wie es kommen musste – nach einem schweren Unfall auf der B13 will sich die Gemeinde nun doch mit dem Thema beschäftigen. Es bleibt leider immer die traurige Wahrheit – es muss erst etwas passieren ehe etwas getan wird. Ebenfalls steht ja für Hartpenning vom Straßenbauamt die Aussage:

“Es passieren in Hartpenning einfach zu wenig Unfälle – aus diesem Grunde ist eine Verkehrsinsel an der Piesenkamer Straße nicht notwendig”

Es geht um die Sicherheit unserer Kinder !

Nach schwerem Unfall auf der B13: Holzkirchen will sich für mehr Sicherheit einsetzen

Gefahrenstelle: Die Marktgemeinde will die Situation an den Einmündungen der Diestramszeller Straße (im Vordergrund) und der Zufahrt zur Traglufthalle (im Hintergrund) entschärfen, wo jüngst ein Asylbewerber von einem Auto erfasst wurde.

Nach schwerem Unfall
B13: Gemeinde will sich für mehr Sicherheit einsetzen

Holzkirchen – Was manche befürchteten, ist traurige Realität geworden: Ein junger Asylbewerber ist beim Überqueren der B 13 auf Höhe der Traglufthalle schwer verunglückt.

Bei dem Unfall am 7. Juli wollte der 19-Jährige mit dem Radl an der Einmündung der Zufahrt zur Traglufthalle auf die andere Straßenseite, übersah ein Auto auf der B13 und wurde erfasst. Mit schweren Kopfverletzungen wurde der junge Mann in eine Klinik geflogen.

„Wir sollten schauen, dass wir zusammen mit dem Landratsamt diese Gefahrenstelle schnell entschärfen“, forderte Sebastian Franz (CSU) jetzt im Hauptausschuss. Er selbst war kurz nach dem Unfall zufällig an der Unglücksstelle vorbeigekommen. „Wir haben im Vorfeld viel über das Problem geredet. Jetzt ist halt doch was passiert.“

Franz schlug vor, vor dem brisanten Übergang die Geschwindigkeit auf der B 13 zu begrenzen. „Und man sollte Extra-Schilder aufstellen, die darauf hinweisen, dass dort Menschen die Straße queren.“ Die Hoffnung, dass die Flüchtlinge Feldwege und die Thanner Straße nutzen, um in den Ort zu kommen, habe sich nicht erfüllt.

Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) sagte zu, beim Landratsamt vorzufühlen. Ob sich die Behörde auf eine Beschilderung einlässt, wollte Löwis nicht versprechen. „Laut Plan wird die Traglufthalle im April 2017 schon wieder abgebaut“, wusste der Bürgermeister. Zudem will er nachfragen, ob sich weitere Fahrradkurse für Flüchtlinge organisieren lassen.

Hubert Müller (FW) verwies darauf, dass auch die nahe Einmündung der Dietramszeller Straße (Staatsstraße 2073) eine Gefahr darstelle – insbesondere, wenn dort Linksabbieger auf der B 13 warten müssten. „An dieser Einmündung ist mehr los als man denkt“, bestätigte Löwis.

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Gemeinde gibt Antwort auf die Verkehrsberuhigung – Holzkirchner Stimme vom 13.07.2016

Gemeinde äußert sich zu Hartpenninger Sofortmaßnahmen

Weniger Verkehr – aber bitte sofort!

Ende Juni reichte der Vorstand von „Hartpenning muckt auf e.V.“ ein 17-seitiges Dokument mit verkehrsberuhigenden Sofortmaßnahmen in der Gemeinde Holzkirchen ein. Das Ziel: Die Maßnahmen sollen bereits bis September umgesetzt werden. Ist der Zeitplan realistisch und das Vorhaben umsetzbar? Das sagt die Gemeinde dazu.

Nun äußert sich die Gemeinde zu den vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen von "Hartpenning muckt auf e.V."

Nun äußert sich die Gemeinde zu den vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen von „Hartpenning muckt auf e.V.“

Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres, so der ehrgeizige Plan der Hartpenninger, sollten mehrere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung innerhalb des Ortes umgesetzt sein. Wie Karsten Hense, Vorstand von“ Hartpenning muckt auf e.V.“ in einer Pressemitteilung Ende Juni erklärte, sollten schon die diesjährigen Erstklässler ein wenig sicherer zum Schulbus kommen.

Nach der Meinung der Initiatoren braucht es hierfür unter anderem Verkehrsinseln, Querungshilfen, Baumtore und Schwellen aus Pflastersteinen, die künftig deutlicher signalisieren, dass der Fuß nun vom Gas gehört. Für Bürgermeister Olaf von Löwis ist das nichts Neues:

Wir hatten diese Veränderungen schon lange auf dem Plan. Die Vorschläge der Hartpenninger sind gut durchdacht und von hoher Qualität, dennoch muss man sehen wie sich die vorgeschlagenen Maßnahmen in das Gesamtkonzept einfügen. Es gehört ja nicht nur Großhartpenning zu dem Mobilitätskonzept.

Nicht umsonst würde es „Gesamt-Mobilitätskonzept“ heißen, so von Löwis. Es gebe noch viele andere verkehrsbelastete Stellen in Holzkirchen. „Die Hartpenninger sind halt besonders engagiert, wofür ich auch ein großes Kompliment aussprechen muss, sich ehrenamtlich in der Freizeit mit diesen Dingen zu beschäftigen“.

Hartpenning will höher priorisiert werden

Bei dem Informationsabend zur Mobilitätsentwicklung in Großhartpenning Ende Mai, waren die Hartpenninger laut Bürgermeister auch damit einverstanden, die anfallenden Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung als ganzheitliches Konzept anzusehen, das auch andere Ortsteile beinhaltet. Stücke der vorgeschlagenen Maßnahmen der Hartpenninger seien – unabhängig davon – schon bei diesem Treffen Teil des Konzeptes von Verkehrsplaner Dr. Ralf Kaulen gewesen.

Trotzdem heißt es von der Bürgerinitiative: „Wir sehen hier ebenfalls wie Herr Robert Wiechmann nicht die Priviligierung Großhartpennings – sondern die Priorisierung, schließlich ist Großhartpenning der einzige Ortsteil Holzkirchens mit einer durchgehenden Bundesstraße und einer Verkehrsbelastung von durchschnittlich 12.000 Fahrzeugen pro Tag.“

Die eingereichten Sofortmaßnahmen wurden von der Gemeinde an die Straßenplaner weitergeleitet. Nächste Woche geht es dann zusammen mit dem Verkehrsplaner Dr. Ralf Kaulen und dem Büro Skorka sowie dem Bürgergutachten in die Erstellung des Gesamtkonzeptes. Zu dem ehrgeizigen Ziel der Hartpenninger, die Sofortmaßnahmen bis September umzusetzen, hat von Löwis eine ganz klare Meinung:

Das ist natürlich nicht realistisch. Ich sehe das eher als psychologisches Ziel, die Maßnahmen so schnell wie möglich umzusetzen. Aber das brauchen die Hartpenninger uns nicht zu sagen, den Wunsch haben wir selbst auch.

Bis September wäre das Gesamtkonzept zudem noch nicht einmal fertig, so der Bürgermeister. Nach der Erstellung folgen Besprechungen und Abstimmungen im Gemeinderat, danach könne man sich an die Umsetzung machen. Aber auch hier seien erst noch offene Fragen, wie zum Beispiel Dringlichkeit und Kosten zu klären. „Es gibt also noch sehr viel Arbeit“, fasst von Löwis zusammen.

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Sofortmaßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Wir haben die von Verkehrsexperte Dr. Ralf Kaulen eingebrachten Sofortmaßnahmen zur Verkehrsberuhigung ausgearbeitet und in einem Dokument zusammengefasst. Dieses Dokument wurde an Bürgermeister Olaf von Löwis, Dr. Ralf Kaulen und Peter Schiffmann vom Landratsamt Miesbach übergeben. Hierbei handelt es sich um wirkliche Sofortmaßnahmen, welche problemlos umzusetzen sind.

Sobald wir einen detaillierten Zeitplan haben werden wir darüber informieren.

Download (PDF, 3.59MB)

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Verkehrsberuhigung – Pressebericht Holzkirchner Stimme vom 28.06.16

Hartpenninger forcieren Sofortmaßnahmen

Verkehrsberuhigung Now!

Viel ist die Rede von Holzkirchner Mobilitätskonzepten, die eher Mobilitätsvisionen sind: Gesamthaft, integriert und noch weit, weit weg. Nun hat der Vorstand von „Hartpenning muckt auf e.V.“ ein 17-seitiges Dokument mit verkehrsberuhigenden Sofortmaßnahmen vorgestellt. „Sofort“ wäre demnach wörtlich zu nehmen…

Mehr Schulwegsicherheit durch Sofortmaßahmen.

Mehr Schulwegsicherheit durch Sofortmaßahmen.

„Wir sehen hier ebenfalls wie Herr Robert Wiechmann nicht die Priviligierung Großhartpennings – sondern die Priorisierung, schließlich ist Großhartpenning der einzige Ortsteil Holzkirchens mit einer durchgehenden Bundesstraße und einer Verkehrsbelastung von durchschnittlich 12.000 Fahrzeugen pro Tag“ so der Vorstand von Hartpenning Muckt auf (HMA), Karsten Hense.

Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres, so der ehrgeizige Plan der Hartpenninger, sollen mehrere Maßnahmen umgesetzt werden, die die Ortsdurchfahrt von Großhartpenning für den Durchgangsverkehr als eine solche erkennbar machen und entsprechend geeignet wären, die Durchfahrtsgeschwindigkeiten innerhalb des Ortes zu verringern. Das Ziel, so Karsten Hense, sei es, dass der „Weg zum Schulbus auch schon für die kommenden Erstklässler ein wenig sicherer ist.“

„Der Fuß gehört vom Gas“

Verkehrsinseln, Querungshilfen und Baumtore – Verschmälerungen der Einfahrt mit Bäumen an beiden Seiten, teilweise ergänzt durch Schwellen aus Pflastersteinen – sollen nach dem Willen der Initiatoren künftig deutlicher signalisieren, dass der Fuß nun vom Gas gehört. Unter anderem an den Einmündungen Piesenkamer-, Warngauer-, Kleinhartpenninger, Sommerau- oder Kirchbergstraße werden in dem Papier zahlreiche Maßnahmen skizziert.

Das 17-seitige Dokument wurde am heutigen Montag an Bürgermeister Olaf von Löwis, dem beauftragten Stadt- und Verkehrsplaner Ralf Kaulen und Peter Schiffmann von der zuständigen Kreisbehöre übergeben.

Karsten Hense vom Vorstand der Hartpenninger Initiative betont gegenüber der Stimme:

Nach unseren Informationen wurden im Haushalt der Marktgemeinde bereits Gelder für die Umsetzung der Maßnahmen freigestellt. Was den notwendigen Erwerb von Grundstücksflächen zur Realisierung einzelner Maßnahmen angeht, wünschen wir uns Flexibilität bei den Verhandlungen – sowohl auf Seiten der Gemeinde als auch der betroffenen Grundeigentümer. Wir sind sehr gerne bereit hier als Vermittler tätig zu sein.

Einige der geforderten Sofortmaßnahmen hier im Überblick:

HM1

HM2 HM3 HM4 HM5 Quelle: Holzkirchner Stimme vom 26.06.2016

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Was wurde aus den Bürger-Ideen ? Pressebericht Holzkirchner Merkur vom 24.06.

 

Dauerbelastung: Auto-Kolonnen rollen täglich durch Hartpenning.

Bürgermeister verrät Überraschendes über Grundstückspreise
Verkehr in Hartpenning: Was wurde aus den Bürger-Ideen?

Hartpenning – Hartpenning ächzt seit Jahren unter dem Verkehr, der durch die Ortsdurchfahrt donnert. Jetzt wollte ein Gemeinderat wissen, was aus den Bürger-Ideen geworden ist.

Bei einem Infoabend Ende Mai stellten Verkehrsexperte Ralf Kaulen und die Ortsentwicklerin Manuela Skorka Verbesserungsvorschläge vor. Beim Rausgehen konnten die Bürger sich Karten schnappen, auf die sie ihre Ideen zum Thema Verkehr und Ortsgestaltung schreiben und die sie ins Rathaus schicken durften. Hubert Müller (FWG) wollte jetzt im Verkehrsausschuss wissen, ob es schon Rückmeldungen gibt.

Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) bejahte, man sichte diese und warte noch auf weitere. „Für die Weiterentwicklung der Maßnahmen brauchen wir Grund“, betonte er. Eventuell müsse man den Grundstückspreis – 20 Euro pro Quadratmeter – überdenken. „Sonst kriegen wir nichts.“

Eine erstaunliche Kehrtwende – denn noch in der Versammlung versicherte Löwis, dass an der Summe – der ein Gemeinderatsbeschluss zugrunde liegt – nicht zu rütteln sei. Über Preise sprechen will und kann Löwis aber erst, wenn er weiß, wo wie viel Grund für welche Maßnahmen benötigt wird. Das müsse man mit Kaulen besprechen. Denn viel Konkretes hatte der Experte in der Versammlung nicht erwähnt. Für den Bereich an der Piesenkamer Straße Richtung Sportplatz habe das Staatliche Bauamt Rosenheim indes signalisiert, dass hier Maßnahmen zur besseren Querung der B 13 möglich wären, berichtete Löwis.

Welche genau, sei noch offen. Auch Robert Wiechmann (Grüne) meldete sich zu Wort: „Hartpenning gehört zum Gesamtkonzept“, meinte er mit Blick auf das Integrierte Mobilitätskonzept, das bekanntlich aus Kaulens und Skorkas Expertisen sowie dem Bürgergutachten besteht. Der Abend habe lediglich der Vor-Information gedient. „Es gibt keine Privilegierung für Hartpenning“, meinte Wiechmann. Der Ortsteil sei auch nicht anders zu behandeln als alle anderen.

Quelle: Holzkirchner Merkur vom 24.06.2016

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Bericht im Holzkirchner Merkur vom 31.05.2016 – Schnelle Soforthilfe für Hartpenning

 

Infoabend in Großhartpenning
Schnelle Soforthilfe gegen Verkehr

Hartpenning – Großhartpenning leidet unter dem Verkehr. Was man tun kann, um die Situation zu entzerren, erklärte Verkehrsplaner Ralf Kaulen nun bei einem Infoabend. Das Zauberwort lautete: punktuelle Sofortmaßnahmen. So richtig konkret wurde es aber nicht.

Bevor es losgeht, legt Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) die Spielregeln fest: „Um 22 Uhr sollten wir fertig sein.“ Zweitens: Auch wenn manche enttäuscht sein werden: „Was wir heute nicht tun wollen, ist, über die Südumgehung und den Bundesverkehrswegeplan zu diskutieren.“ Denn die Umfahrung würde, wenn überhaupt, ohnehin erst in mindestens 15 Jahren realisiert. „Das Warten ist nicht zumutbar.“ Es gehe darum, schnelle, finanzierbare und rechtlich mögliche Sofortmaßnahmen zu entwickeln.

Der Infoabend zur Orts- und Mobilitätsentwicklung in Großhartpenning stieß auf großes Interesse. Der Gewölbesaal im Neuwirt war prall gefüllt. Verkehrsplaner Ralf Kaulen und Ortsentwicklerin Manuela Skorka (siehe Kasten) stellten Ideen zur Verbesserung der Verkehrssituation und der städtebaulichen Qualität im Ort vor.

Zunächst ging es um den Verkehr. „Das ist ein Thema, das uns schon lange belastet“, meinte Löwis. Bekanntlich möchte die Gemeinde die Problematik mit einem Mobilitätskonzept für alle Ortsteile in den Griff kriegen, an dem Kaulen und Skorka mitarbeiten. Jetzt ging es nur um Großhartpenning. Löwis betonte, dass Bürger miteinbezogen wurden. An der Kreuzung von Piesenkamer Straße und B 13 gebe es den Wunsch nach einer Querungshilfe, etwa mit einer Ampel. Bisher sei es daran gescheitert, dass die Gemeinde den Grund nicht erwerben konnte.

Dann trat Kaulen ans Rednerpult. Das größte Problem in Großhartpenning stellten die beiden Ortseingänge dar, die als solche nicht erkennbar seien. Des weiteren sei die Ortsdurchfahrt ein von Kfz dominierter Raum mit hohen Verkehrsmengen und hohen Geschwindigkeiten. Die Folgen: Sicherheitsgefährdungen, Lärm und Abgase. Zudem herrschten schlechte Bedingungen für Fußgänger und Radler.

Laut Kaulens Zählungen passieren etwa 9300 Fahrzeuge pro Tag die B 13 im Ort, davon vier Prozent Lkw. Auffällig sei, dass es keine Spitzenzeiten gebe, die Belastung herrsche permanent. Eine Befragung Kaulens am Ortsausgang von Holzkirchen Richtung Hartpenning hat ergeben, dass dort 55 Prozent der Durchgangsverkehr ausmache.

Verkehr vermeiden könne man durch mobile Bankanlaufstellen, Sanitätsdienste oder Bibliotheken, erklärte Kaulen. Sowie durch ein gutes Fußgänger- und Radlnetz, das mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft ist. Man könne an der Linienführung des gemeindlichen Ortsbusses schrauben. Kaulen plädierte für eine Taktverdichtung der BOB, um so Pendler aus Tölz zu reduzieren. „Wir werden auch künftig Kfz in Großhartpenning haben.“ Diese könne man durch eine verträgliche Verkehrsführung steuern.

Eine Tempo-30-Zone auf der Ortsdurchfahrt sei verboten, weil es sich um eine Bundesstraße handle. Auf eine Umfahrung zu warten, dauere zu lange. Ein Ausbau mit durchgehenden Rad- und Gehwegen nehme fünf bis zehn Jahre in Anspruch, plus Grunderwerb. Vorerst seien punktuelle Sofortmaßnahmen realistisch. So sollte man die Ortseingänge so gestalten, dass man den Autofahrern signalisiert: „Fahr langsam, hier wohnen Menschen.“ Etwa mithilfe von Mittelinseln, Verschwenkungen oder eines Kreisverkehrs an der Sufferloher Straße. Auch hier sei Grunderwerb nötig. In anderen Straßen sollte Tempo 30 gelten.

Dann waren die Bürger dran: Einer sorgte sich um den Schneeräumdienst, mit vielen Gehwegen werde dieser komplizierter. Laut Kaulen wird dies in der Planung berücksichtigt. Christoph Scholz von Hartpenning muckt auf meinte, dass die Preise für die Grundstücksflächen der Knackpunkt für die Realisierung seien. Der Quadratmeterpreis betrage 20 Euro, so Löwis. An diesem Gemeinderatsbeschluss sei nicht zu rütteln.

Ein Bürger wollte wissen, ob man die B 13 nicht – wie von Holzkirchen nach Otterfing – abstufen könne. Erstens sei eine Tempo-30-Zone auch auf einer Staatsstraße nicht machbar, so Löwis. Laut Peter Schiffmann vom Landratsamt scheitert eine Abstufung deshalb, weil es zwischen Tölz und Holzkirchen keine weitere Bundesfernstraße gebe.

Beim Rausgehen konnten sich Bürger Karten schnappen, auf die sie ihre Ideen schreiben und die sie ins Rathaus schicken dürfen. „Wir hoffen auf viele Anregungen“, so Löwis.
Altes Schulhaus und Ortsgestaltung

Das alte Schulhaus in Hartpenning dient derzeit nur als Lagerfläche. Eigentlich viel zu schade, findet die Gemeinde. Es soll was geschehen. „Es sind schon viele Ideen bei uns gelandet“, sagte Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) beim Infoabend. FWG-Gemeinderat Hubert Müller etwa habe mal Wohnnutzung ins Spiel gebracht. Aber auch Vereinssaal oder Bürgerhaus seien vorgeschlagen worden. „Wir wollen es gemeinsam entwickeln“, sagte Löwis zu den Bürgern. Jennifer Sura und Doris Hötzendorfer vom Bauamt stellten Überlegungen für das 2960 Quadratmeter große und gemeindeeigene Grundstück vor. Löwis betonte, dass es sich dabei nicht um konkret geplante Maßnahmen handle. Es wurden drei Ideen für eine mögliche Bebauung auf dem Schulgrundstück gezeigt. Variante eins sähe einen Erhalt des Schulhauses vor. Auf der Fläche zwischen Straße und Gebäude könnten Stellplätze oder eine Platzfläche entstehen. Im rückwärtigen Bereich sei dann eine Bebauung mit Reihenhäusern möglich. Bei Variante zwei und drei würde das Schulhaus abgebrochen und durch einen Neubau, der näher an der B 13 liegt, ersetzt. Für die Rückseite wurde eine Bebauung mit Geschosswohnungsbau plus Tiefgarage vorgeschlagen. Eine öffentliche Freifläche – die bei Bedarf auch als Parkplatz diene – liege dann zwischen den Gebäuden. Ortsplanerin Manuela Skorka gefällt das Schulhaus: „Es liegt mitten im Ort“, sagte sie. Hier gebe es viel Handlungsspielraum, zumal es der Gemeinde gehöre. Das Gebäude sei Teil des Dorfkerns, den man als solchen gar nicht so wahrnehme, obwohl er mit Kirche, Feuerwehr, Gasthaus und Bäcker bestückt sei. Die Bürger sollten sich beispielsweise überlegen, ob sie mehr Gemeinschaftsräume für Vereine oder Freiflächen im Ort wünschten. Ob sie einen zentralen Dorfplatz möchten oder Wohnprojekte für Ältere sowie andere Unterstützungsbedürftige. Und welche Nutzung sie sich für die Schule vorstellen. Skorkas Idee dafür: Man könnte den Kindergarten dorthin verlegen. Bürger Christoph Scholz hielt wenig von einem „gemeindefinanzierten Gemeinschaftsraum“, weil dieser mit den zwei Gastronomien konkurriere. „Ich vermisse einen Dorfladen.“ FWG-Gemeinderat Müller wünschte sich einen SB-Terminal mit Geldautomat. Einige Anwohner mahnten an, den Platz hinter der Schule nicht zu verbauen, da er bei Veranstaltungen als Parkplatz genutzt wird. (mar)

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Bericht in der Holzkirchner Stimme vom 31.05.16

Informationsabend zur Mobilitätsentwicklung in Großhartpenning

„Wir brauchen jetzt Lösungen“

Die Großhartpenninger sollen erkennen, dass sie mit ihren Sorgen ernst genommen werden. Deshalb hat Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis und sein Verkehrsplaner Ralf Kaulen gestern Abend zusammen mit den Bürgern über die Verkehrsproblematik des Ortes diskutiert – kurzfristige Lösungsmöglichkeiten inklusive. Aber die Bürger bleiben skeptisch.

Der Verkehrsplaner Ralf Kaulen erläutert seine Vorschläge für Großhartpenning. / Foto: Bronisch

Der Verkehrsplaner Ralf Kaulen erläutert seine Vorschläge für Großhartpenning. / Foto: Bronisch

Der Saal im Neuwirt ist fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Dabei kann der Holzkirchner Bürgermeister davon ausgehen, dass sein Ansatz zur Verbesserung der Verkehrssituation über die Anwesenden in alle Bereiche in Großhartpenning getragen wird. Denn eine Umgehungsstraße wird, wenn überhaupt, frühestens in 15 Jahren kommen. Aber nur mit Sofortmaßnahmen sind die Probleme in absehbarer Zeit in den Griff zu bekommen.

„Wir brauchen jetzt Lösungen“, beginnt Olaf von Löwis und spricht damit vielen Anwesenden erkennbar aus dem Herzen. Deshalb macht der Rathauschef in seiner Begrüßung deutlich, dass an diesem Abend eben nicht über den Bundesverkehrswegeplan und über irgendwelche Umfahrungsvarianten diskutiert werden soll.

Fünfzig Prozent sind Durchgangsverkehr

Zunächst legt der Verkehrsplaner Dr. Ralf Kaulen die Sachlage dar: Nach seiner Zählung passieren täglich durchschnittlich 9.700 Kraftfahrzeuge den Ort, vier Prozent davon sind LKW. Das sei nicht überdurchschnittlich hoch. Das Hauptproblem wäre mit rund 50 Prozent Anteil der Durchgangsverkehr, 28 Prozent davon aus Bad Tölz in Richtung München. Deshalb schlägt Kaulen auch Gespräche mit der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) vor. Das Ziel: die Bahnverbindung von und nach Tölz soll verbessert werden und der Verkehr sich damit deutlich reduzieren.

Eine weitere Chance sieht Kaulen in einer Verringerung des Zielverkehrs nach Holzkirchen. Wenn es gelingt, wichtige „Nutzungen“ in Großhartpenning anzusiedeln oder wenigstens anzubieten, beispielsweise mit mobilen Angeboten von Bankinstituten, Büchereien und Sanitätsstationen, und zugleich das Radverkehrsnetz und den Linienweg des Ortsbusses auszubauen und zu verbessern, dann sei schon viel gewonnen.

Der Zielverkehr soll verringert werden

Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 im Ortsbereich, um die Belastung auf diese Weise zu mindern, sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Aber mit ganz anderen einfachen Methoden könnte man es schaffen, so Kaulen, auf die Kraftfahrer einzuwirken.

Wenn die Ortseingänge gestaltet, zum Teil mit Verkehrsinseln verengt, wenn Fußgänger-Übergänge und das Ortszentrum sichtbar gemacht werden, wenn abzweigende Straßen durch „Baumtore“ gekennzeichnet und Kreisel anstelle von Kreuzungen und Einmündungen treten, dann, glaubt Kaulen, lasse sich der Verkehr auf 40 km/h verlangsamen. „Das Aussehen der Straße beeinflusst das Verkehrsverhalten.“

„Ich soll Grund hergeben, aber der Verkehr bleibt“

Doch nicht alle Zuhörer lassen sich von den Ausführungen des Verkehrsexperten auf Anhieb überzeugen. Zu seinem Konzept gehört es, dass auch innerorts Radwege eingerichtet werden. Dafür muss Grund für die Verbreiterung der Straße gekauft werden. Ein Großhartpenninger bringt seine Skepsis zum Ausdruck: „Ich muss Grund hergeben und mit dem Radl fahren, aber der Verkehr wird nicht reduziert, er bleibt ja“.

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Bitte alle aufpassen und genau hinschauen ! Holzkirchner Stimme vom 25.05.2016

Joggerin meldet unbekannten Schützen

Erneut Schüsse in Holzkirchen

Es hört sich an wie in einem schlechten Film: Junge Frau joggt alleine am Waldrand. Als plötzlich ein Unbekannter Schüsse abfeuert. Doch genau so hat es sich gestern Abend in Holzkirchen zugetragen.

Zwischen Holzkirchen und Großhartpenning feuerte gestern Abend ein Unbekannter Schüsse ab.

Zwischen Holzkirchen und Großhartpenning feuerte gestern Abend ein Unbekannter Schüsse ab.

Schon wieder sorgen laute Schüsse in Holzkirchen für Furore. Gestern Abend fiel einer 20-jährigen Holzkirchnerin beim Joggen zwischen Großhartpenning und Holzkirchen ein silberfarbener Pkw auf, aus dem ein Unbekannter mehrere Schüsse in die Luft abgab. Im Anschluss daran drehte das Fahrzeug ein paar Runden in einer angrenzenden Wiese, johlte laut und gab noch einen Schuss ab.

Das Kennzeichen konnte die junge Frau nicht ablesen, da sie sich in einiger Entfernung am Waldrand befand. Bereits vor einem Monat gab es eine ähnlichen Fall: Auch da wurden Schüsse aus einem Auto abgegeben, damals war es ein grauer Audi.

Vor Ort konnte in beiden Fällen Munition für eine Schreckschusswaffe aufgefunden und sichergestellt werden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter der 08024 90740 zu melden.

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