Bericht im Holzkirchner Merkur vom 31.05.2016 – Schnelle Soforthilfe für Hartpenning

 

Infoabend in Großhartpenning
Schnelle Soforthilfe gegen Verkehr

Hartpenning – Großhartpenning leidet unter dem Verkehr. Was man tun kann, um die Situation zu entzerren, erklärte Verkehrsplaner Ralf Kaulen nun bei einem Infoabend. Das Zauberwort lautete: punktuelle Sofortmaßnahmen. So richtig konkret wurde es aber nicht.

Bevor es losgeht, legt Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) die Spielregeln fest: „Um 22 Uhr sollten wir fertig sein.“ Zweitens: Auch wenn manche enttäuscht sein werden: „Was wir heute nicht tun wollen, ist, über die Südumgehung und den Bundesverkehrswegeplan zu diskutieren.“ Denn die Umfahrung würde, wenn überhaupt, ohnehin erst in mindestens 15 Jahren realisiert. „Das Warten ist nicht zumutbar.“ Es gehe darum, schnelle, finanzierbare und rechtlich mögliche Sofortmaßnahmen zu entwickeln.

Der Infoabend zur Orts- und Mobilitätsentwicklung in Großhartpenning stieß auf großes Interesse. Der Gewölbesaal im Neuwirt war prall gefüllt. Verkehrsplaner Ralf Kaulen und Ortsentwicklerin Manuela Skorka (siehe Kasten) stellten Ideen zur Verbesserung der Verkehrssituation und der städtebaulichen Qualität im Ort vor.

Zunächst ging es um den Verkehr. „Das ist ein Thema, das uns schon lange belastet“, meinte Löwis. Bekanntlich möchte die Gemeinde die Problematik mit einem Mobilitätskonzept für alle Ortsteile in den Griff kriegen, an dem Kaulen und Skorka mitarbeiten. Jetzt ging es nur um Großhartpenning. Löwis betonte, dass Bürger miteinbezogen wurden. An der Kreuzung von Piesenkamer Straße und B 13 gebe es den Wunsch nach einer Querungshilfe, etwa mit einer Ampel. Bisher sei es daran gescheitert, dass die Gemeinde den Grund nicht erwerben konnte.

Dann trat Kaulen ans Rednerpult. Das größte Problem in Großhartpenning stellten die beiden Ortseingänge dar, die als solche nicht erkennbar seien. Des weiteren sei die Ortsdurchfahrt ein von Kfz dominierter Raum mit hohen Verkehrsmengen und hohen Geschwindigkeiten. Die Folgen: Sicherheitsgefährdungen, Lärm und Abgase. Zudem herrschten schlechte Bedingungen für Fußgänger und Radler.

Laut Kaulens Zählungen passieren etwa 9300 Fahrzeuge pro Tag die B 13 im Ort, davon vier Prozent Lkw. Auffällig sei, dass es keine Spitzenzeiten gebe, die Belastung herrsche permanent. Eine Befragung Kaulens am Ortsausgang von Holzkirchen Richtung Hartpenning hat ergeben, dass dort 55 Prozent der Durchgangsverkehr ausmache.

Verkehr vermeiden könne man durch mobile Bankanlaufstellen, Sanitätsdienste oder Bibliotheken, erklärte Kaulen. Sowie durch ein gutes Fußgänger- und Radlnetz, das mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft ist. Man könne an der Linienführung des gemeindlichen Ortsbusses schrauben. Kaulen plädierte für eine Taktverdichtung der BOB, um so Pendler aus Tölz zu reduzieren. „Wir werden auch künftig Kfz in Großhartpenning haben.“ Diese könne man durch eine verträgliche Verkehrsführung steuern.

Eine Tempo-30-Zone auf der Ortsdurchfahrt sei verboten, weil es sich um eine Bundesstraße handle. Auf eine Umfahrung zu warten, dauere zu lange. Ein Ausbau mit durchgehenden Rad- und Gehwegen nehme fünf bis zehn Jahre in Anspruch, plus Grunderwerb. Vorerst seien punktuelle Sofortmaßnahmen realistisch. So sollte man die Ortseingänge so gestalten, dass man den Autofahrern signalisiert: „Fahr langsam, hier wohnen Menschen.“ Etwa mithilfe von Mittelinseln, Verschwenkungen oder eines Kreisverkehrs an der Sufferloher Straße. Auch hier sei Grunderwerb nötig. In anderen Straßen sollte Tempo 30 gelten.

Dann waren die Bürger dran: Einer sorgte sich um den Schneeräumdienst, mit vielen Gehwegen werde dieser komplizierter. Laut Kaulen wird dies in der Planung berücksichtigt. Christoph Scholz von Hartpenning muckt auf meinte, dass die Preise für die Grundstücksflächen der Knackpunkt für die Realisierung seien. Der Quadratmeterpreis betrage 20 Euro, so Löwis. An diesem Gemeinderatsbeschluss sei nicht zu rütteln.

Ein Bürger wollte wissen, ob man die B 13 nicht – wie von Holzkirchen nach Otterfing – abstufen könne. Erstens sei eine Tempo-30-Zone auch auf einer Staatsstraße nicht machbar, so Löwis. Laut Peter Schiffmann vom Landratsamt scheitert eine Abstufung deshalb, weil es zwischen Tölz und Holzkirchen keine weitere Bundesfernstraße gebe.

Beim Rausgehen konnten sich Bürger Karten schnappen, auf die sie ihre Ideen schreiben und die sie ins Rathaus schicken dürfen. „Wir hoffen auf viele Anregungen“, so Löwis.
Altes Schulhaus und Ortsgestaltung

Das alte Schulhaus in Hartpenning dient derzeit nur als Lagerfläche. Eigentlich viel zu schade, findet die Gemeinde. Es soll was geschehen. „Es sind schon viele Ideen bei uns gelandet“, sagte Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) beim Infoabend. FWG-Gemeinderat Hubert Müller etwa habe mal Wohnnutzung ins Spiel gebracht. Aber auch Vereinssaal oder Bürgerhaus seien vorgeschlagen worden. „Wir wollen es gemeinsam entwickeln“, sagte Löwis zu den Bürgern. Jennifer Sura und Doris Hötzendorfer vom Bauamt stellten Überlegungen für das 2960 Quadratmeter große und gemeindeeigene Grundstück vor. Löwis betonte, dass es sich dabei nicht um konkret geplante Maßnahmen handle. Es wurden drei Ideen für eine mögliche Bebauung auf dem Schulgrundstück gezeigt. Variante eins sähe einen Erhalt des Schulhauses vor. Auf der Fläche zwischen Straße und Gebäude könnten Stellplätze oder eine Platzfläche entstehen. Im rückwärtigen Bereich sei dann eine Bebauung mit Reihenhäusern möglich. Bei Variante zwei und drei würde das Schulhaus abgebrochen und durch einen Neubau, der näher an der B 13 liegt, ersetzt. Für die Rückseite wurde eine Bebauung mit Geschosswohnungsbau plus Tiefgarage vorgeschlagen. Eine öffentliche Freifläche – die bei Bedarf auch als Parkplatz diene – liege dann zwischen den Gebäuden. Ortsplanerin Manuela Skorka gefällt das Schulhaus: „Es liegt mitten im Ort“, sagte sie. Hier gebe es viel Handlungsspielraum, zumal es der Gemeinde gehöre. Das Gebäude sei Teil des Dorfkerns, den man als solchen gar nicht so wahrnehme, obwohl er mit Kirche, Feuerwehr, Gasthaus und Bäcker bestückt sei. Die Bürger sollten sich beispielsweise überlegen, ob sie mehr Gemeinschaftsräume für Vereine oder Freiflächen im Ort wünschten. Ob sie einen zentralen Dorfplatz möchten oder Wohnprojekte für Ältere sowie andere Unterstützungsbedürftige. Und welche Nutzung sie sich für die Schule vorstellen. Skorkas Idee dafür: Man könnte den Kindergarten dorthin verlegen. Bürger Christoph Scholz hielt wenig von einem „gemeindefinanzierten Gemeinschaftsraum“, weil dieser mit den zwei Gastronomien konkurriere. „Ich vermisse einen Dorfladen.“ FWG-Gemeinderat Müller wünschte sich einen SB-Terminal mit Geldautomat. Einige Anwohner mahnten an, den Platz hinter der Schule nicht zu verbauen, da er bei Veranstaltungen als Parkplatz genutzt wird. (mar)

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Bericht in der Holzkirchner Stimme vom 31.05.16

Informationsabend zur Mobilitätsentwicklung in Großhartpenning

„Wir brauchen jetzt Lösungen“

Die Großhartpenninger sollen erkennen, dass sie mit ihren Sorgen ernst genommen werden. Deshalb hat Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis und sein Verkehrsplaner Ralf Kaulen gestern Abend zusammen mit den Bürgern über die Verkehrsproblematik des Ortes diskutiert – kurzfristige Lösungsmöglichkeiten inklusive. Aber die Bürger bleiben skeptisch.

Der Verkehrsplaner Ralf Kaulen erläutert seine Vorschläge für Großhartpenning. / Foto: Bronisch

Der Verkehrsplaner Ralf Kaulen erläutert seine Vorschläge für Großhartpenning. / Foto: Bronisch

Der Saal im Neuwirt ist fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Dabei kann der Holzkirchner Bürgermeister davon ausgehen, dass sein Ansatz zur Verbesserung der Verkehrssituation über die Anwesenden in alle Bereiche in Großhartpenning getragen wird. Denn eine Umgehungsstraße wird, wenn überhaupt, frühestens in 15 Jahren kommen. Aber nur mit Sofortmaßnahmen sind die Probleme in absehbarer Zeit in den Griff zu bekommen.

„Wir brauchen jetzt Lösungen“, beginnt Olaf von Löwis und spricht damit vielen Anwesenden erkennbar aus dem Herzen. Deshalb macht der Rathauschef in seiner Begrüßung deutlich, dass an diesem Abend eben nicht über den Bundesverkehrswegeplan und über irgendwelche Umfahrungsvarianten diskutiert werden soll.

Fünfzig Prozent sind Durchgangsverkehr

Zunächst legt der Verkehrsplaner Dr. Ralf Kaulen die Sachlage dar: Nach seiner Zählung passieren täglich durchschnittlich 9.700 Kraftfahrzeuge den Ort, vier Prozent davon sind LKW. Das sei nicht überdurchschnittlich hoch. Das Hauptproblem wäre mit rund 50 Prozent Anteil der Durchgangsverkehr, 28 Prozent davon aus Bad Tölz in Richtung München. Deshalb schlägt Kaulen auch Gespräche mit der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) vor. Das Ziel: die Bahnverbindung von und nach Tölz soll verbessert werden und der Verkehr sich damit deutlich reduzieren.

Eine weitere Chance sieht Kaulen in einer Verringerung des Zielverkehrs nach Holzkirchen. Wenn es gelingt, wichtige „Nutzungen“ in Großhartpenning anzusiedeln oder wenigstens anzubieten, beispielsweise mit mobilen Angeboten von Bankinstituten, Büchereien und Sanitätsstationen, und zugleich das Radverkehrsnetz und den Linienweg des Ortsbusses auszubauen und zu verbessern, dann sei schon viel gewonnen.

Der Zielverkehr soll verringert werden

Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 im Ortsbereich, um die Belastung auf diese Weise zu mindern, sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Aber mit ganz anderen einfachen Methoden könnte man es schaffen, so Kaulen, auf die Kraftfahrer einzuwirken.

Wenn die Ortseingänge gestaltet, zum Teil mit Verkehrsinseln verengt, wenn Fußgänger-Übergänge und das Ortszentrum sichtbar gemacht werden, wenn abzweigende Straßen durch „Baumtore“ gekennzeichnet und Kreisel anstelle von Kreuzungen und Einmündungen treten, dann, glaubt Kaulen, lasse sich der Verkehr auf 40 km/h verlangsamen. „Das Aussehen der Straße beeinflusst das Verkehrsverhalten.“

„Ich soll Grund hergeben, aber der Verkehr bleibt“

Doch nicht alle Zuhörer lassen sich von den Ausführungen des Verkehrsexperten auf Anhieb überzeugen. Zu seinem Konzept gehört es, dass auch innerorts Radwege eingerichtet werden. Dafür muss Grund für die Verbreiterung der Straße gekauft werden. Ein Großhartpenninger bringt seine Skepsis zum Ausdruck: „Ich muss Grund hergeben und mit dem Radl fahren, aber der Verkehr wird nicht reduziert, er bleibt ja“.

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Bitte alle aufpassen und genau hinschauen ! Holzkirchner Stimme vom 25.05.2016

Joggerin meldet unbekannten Schützen

Erneut Schüsse in Holzkirchen

Es hört sich an wie in einem schlechten Film: Junge Frau joggt alleine am Waldrand. Als plötzlich ein Unbekannter Schüsse abfeuert. Doch genau so hat es sich gestern Abend in Holzkirchen zugetragen.

Zwischen Holzkirchen und Großhartpenning feuerte gestern Abend ein Unbekannter Schüsse ab.

Zwischen Holzkirchen und Großhartpenning feuerte gestern Abend ein Unbekannter Schüsse ab.

Schon wieder sorgen laute Schüsse in Holzkirchen für Furore. Gestern Abend fiel einer 20-jährigen Holzkirchnerin beim Joggen zwischen Großhartpenning und Holzkirchen ein silberfarbener Pkw auf, aus dem ein Unbekannter mehrere Schüsse in die Luft abgab. Im Anschluss daran drehte das Fahrzeug ein paar Runden in einer angrenzenden Wiese, johlte laut und gab noch einen Schuss ab.

Das Kennzeichen konnte die junge Frau nicht ablesen, da sie sich in einiger Entfernung am Waldrand befand. Bereits vor einem Monat gab es eine ähnlichen Fall: Auch da wurden Schüsse aus einem Auto abgegeben, damals war es ein grauer Audi.

Vor Ort konnte in beiden Fällen Munition für eine Schreckschusswaffe aufgefunden und sichergestellt werden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter der 08024 90740 zu melden.

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SPD will sich deutlich positionieren – Bericht Holzkirchner Merkur vom 25.Mai 2016

Antrag gegen Südspange

SPD: Abstimmung bei der Mitgliederversammlung

Holzkichen – Um das Thema Südspange drehte es sich zuletzt bei einem Diskussionsabend, zu dem alle Mitglieder der Holzkirchner SPD eingeladen waren. “Dabei ging es nicht nur um Pro oder Contra, sondern auch um mögliche anderweitige Lösungen”, berichtet SPD Vorsitzende Marion Siblewski. Im Anschluss entwickelte Mitglied Sebastian Oppermann einen Antrag, über den die SPDler bei der Mitgliedervesammlung am Montag, 13.Juni abstimmen. Bei positiver Votierung geht der Antrag an den SPD Kreisverband.

Die Mitglieder mögen beschließen, dass sich die SPD “aufgrund des schlechten Kosten-Nutzen-Faktors gegen jeder der derzeit geplanten Ortsumfahrungen von Holzkirchen” ausspricht. Dies gelte für die Südspange sowie die Umfahrungen von Großhartpenning und Kurzenberg. “Die SPD Holzkirchen forert zugleich den Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs” heißt es. Zum Beispiel eine Verdichtung des Taktes bei der Bayerischen Oberlandbahn auf den Strecken Bayrischzell / München und Bad Tölz / München.

Begründung:

Eine Umfahrung von Holzkirchen und deren Ortsteile stelle keine Entlastung für Holzkirchen dar, wie es durch etliche Studien belegt worden sei. Die bereits jetzt “gefährliche Überquerung der B13” sei mit Ausnahme der Ampel im Ort nicht mehr möglich

Holzkirchner Merkur vom 25.05.2016

Weitere Informationen:

http://spd-holzkirchen.de/meldungen/diskussionsabend-suedumgehung/

 

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Bericht in der Holzkirchner Stimme vom 23.Mai 2016

Großhartpenning: 5.000 Euro Schaden und eine Strafanzeige

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Auffahr-Unfall kommt teuer

Sicherheitsabstand einhalten – so heißt es immer wieder. Eine Regel, die sich ein Fahrer aus Markt Schwaben am Wochenende mal besser zu Herzen hätte nehmen sollen. Denn die Folgen sind nun mehr als nur teuer.

Am Sonntagabend gegen 18:30 Uhr musste ein 35-jähriger Holzkirchner in Großhartpenning auf der Höhe Tölzer Straße/Kirchbergstraße verkehrsbedingt anhalten. Der dahinter fahrende Markt Schwabener bemerkte dies zu spät und krachte mit seinem VW Passat direkt auf das Heck des BMW.

Die Beifahrerin des angefahrenen BMW wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden im Wert von 5.000 Euro. Der 33-jährige VW Fahrer muss nun mit einer Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen.

Kommentar:

Mit einer passenden Verkehrsinsel oder einer für Verkehrsteilnehmer besser erkenntlichen Ortseinfahrt hätte dieser Unfall vermutlich vermieden werden können. Nicht auszudenken wenn ein Kind in dem Moment über die Straße wollte. Es ist unumgänglich die Ortseinfahrten auf beiden Seiten sicherer zu machen.

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Bericht in der Holzkirchner Stimme vom 24.Mai 2016

Treffen mit Hartpenningern zur Orts- und Mobilitätsentwicklung

Von Löwis löst Versprechen ein

„Holzkirchen lässt seinen Süden nicht im Stich“ beteuerte Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis vor einigen Monaten und versprach ein Treffen mit den Hartpenningern noch dieses Jahr. Jetzt löst der Bürgermeister sein Versprechen ein und lädt zum Informationsabend.

Viele Autofahrer heizen mit erhöhter Geschwindigkeit durch Großhartpenning, als wäre die Ortsdurchfahrt eine Bundesstraße. Doch das soll sich nun ändern.

Viele Autofahrer preschen mit erhöhter Geschwindigkeit durch Großhartpenning. Doch das soll sich nun ändern.

Beim „integrierten Mobilitätskonzept“ für Holzkirchen, an dem die Verkehrsplaner seit letztem Jahr arbeiten, befürchten die Hartpenninger stets, nicht gehört zu werden. Die Einwohner sorgen sich um den vielen Verkehr im Ort und die hohe Geschwindigkeit, mit der so mancher Autofahrer durch den Ort prescht.

Auch bei Robert Haunschild, Geschäftsleiter der Marktgemeinde Holzkirchen, sind die Sorgen der Hartpenninger angekommen. Besonders ist man sich – auch nach den letzten Analysen – darüber einig, dass eines der größten Probleme die Beschaffenheit der Straße ist, die durch Großhartpenning führt. Für viele Autofahrer sei einfach nicht erkenntlich, dass sie „innerorts“ unterwegs sind. Mit 65 bis 70 Stundenkilometern, so zeigen Messungen wird „geheizet“ und nicht selten überholt.

Dabei versprach Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis immer wieder Lösungen für die Harpenninger zu finden und verkündete auf der letzten Bürgerversammlung die „Interessen des Ortes in einem gemeinsamen Treffen Mitte des Jahres abzuklopfen“.

Infoabend zum Mobilitätskonzept in Hartpenning

Nun ist es soweit: Das Rathaus lädt am kommenden Montag, den 30. Mai um 19:30 Uhr in den Gasthof Neuwirt in Großhartpenning ein. Zusammen mit den Expertenbüros Kaulen und Skorka sollen die Planung zur Ortsdurchfahrt und die ortsplanerischen Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert werden. Max Bacher von der Bürgerinitiative „Hartpenning muckt auf“ äußerte im März gegenüber der HS, dass er bisher mit der Arbeit der Verkehrsexperten „grundsätzlich zufrieden“ sei.

Viele der Gefahrenpunkte, die bereits vorher Mitglieder der Bürgerinitiative in einer umfassenden Analyse ermittelt hatten, hätte nun auch das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen bestätigt. Fuß- und Radverkehr müssten mehr berücksichtigt, sowie verkehrsberuhigende Maßnahmen geschaffen werden – da stimmen „Hartpenning muckt auf“, das Straßenbauamt und das Büro Kaulen überein. Bacher meint zuversichtlich:

Man muss gar keine utopischen Dinge machen. Ob nun Umgehungsstraße hin oder her, gerade verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie Verkehrsinseln oder Fußgängerampeln, lassen sich schließlich schnell umsetzen. 

Die Bürgerinitiative wünsche sich an beiden Ortsausgängen von Großhartpenning  Querungshilfen, die „im optimalsten Fall schräg versetzt gebaut werden und dadurch Auto- und Lastwagenfahrer zwingen abzubremsen“, erklärte Bachers Mitstreiter Markus Hoppmann vor zwei Monaten, auf Nachfrage der HS. Auch wäre es wichtig, am Ortsausgang in Richtung Bad Tölz einen Übergang für die Kinder zu schaffen, die im Sommer zum Sportplatz gehen und im Winter zum Langlaufen. Eine Fußgängerampel oder eine Verkehrsinsel wäre an dieser Stelle schon „der erste Schritt in die richtige Richtung“, so Hoppmann, da sie „das Tempo von der Straße nehmen“.

Das Büro Kaulen hatte zunächst ein Bürgergutachten mit per Zufallsprinzip ausgewählten Holzkirchnern durchgeführt und dann die Möglichkeiten für die verkehrsregulierenden Maßnahmen erarbeitet. Was dabei rausgekommen ist, können Interessierte nun auf dem Informationsabend am kommenden Montag erfahren.

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Presseartikel Holzkirchner Stimme vom 19.05.2016 – Endlich Fakten statt Emotionen !

Leserstimme zur Diskussion um die geplante Südumfahrung

Endlich Fakten statt Emotionen

Zur Südumgehung wurde schon viel geschrieben und diskutiert, zumeist sehr emotional. Mit der Projektanmeldung zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) liegen nun jedoch auch Fakten vor. Eine Einladung zur sachlich orientierten Diskussion.

"Hartpenning muckt auf" fordert eine Stellungnahme des Gemeinderates zur geplanten ortsnahen Südumfahrung.

Bürger bilden mit ihren Autos eine Blechschlange gegen die geplante Südumfahrung von Holzkirchen – das Thema erhitzt seit Jahren die Gemüter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leserstimme von Torben Keck, Mitglied der BI „Stop Südumgehung“

Die „Holzkirchner Südumgehung“ ist – gestückelt in Teilprojekte innerhalb des Gesamtprojekts „Anschluss Bad Tölz an die A8“ – im BVWP angemeldet. Wesentliches Kriterium für die Zuordnung der Südumgehung in den vordringlichen Bedarf des BVWP ist das scheinbar positive Ergebnis der Nutzen-Kosten-Analyse (NKA).

Diese wurde jedoch nicht für die Umgehung Holzkirchens alleine durchgeführt, sondern für das Gesamtprojekt von Kurzenberg bis einschliesslich des vierspurigen Ausbaus der B318. Das lässt den Schluss zu, dass nur ein „ganz oder gar nicht“ den erwarteten volkswirtschaftlichen Nutzen des Gesamtprojekts hebt, wenn denn dieser gegeben ist.

Dies wird aber aktuell durch die abweichende Einordnung der Umfahrungen von Großhartpenning und Kurzenberg in den Weiteren Bedarf nicht erreicht. Hartpenning bliebe „auf der Strecke“. Ein fundamentaler Widerspruch in der Bewertung und Einordnung des Projekts.

Diskrepanz zwischen Gutachten und Projektion

Zudem sind für die NKA Verkehrsbelastungen angesetzt, die nicht den Ergebnissen bzw. Erkenntnissen des aktuellen Verkehrsgutachtens des Marktes Holzkirchen durch das Büro Kaulen entsprechen. Bei Ansatz der aktuellen Zahlen der Zusammensetzung und innerörtlichen Verteilung des Verkehrs verschlechtert sich das Ergebnis der NKA deutlich – gegebenenfalls bis zur Wirtschaftlichkeitsgrenze. Eine Einordnung in den Vordringlichen Bedarf ist damit hinfällig. Der grundsätzliche Bedarf des Projektes darf ernsthaft in Frage gestellt werden.

Ein weiterer Aspekt stellt den Bedarfsnachweis des Projektes fundamental in Frage. Der Projektanmeldung ist als wesentliche Notwendigkeit ein Erreichbarkeitsdefizit für Bad Tölz im Straßenpersonenverkehr zugrundegelegt. Dieses Defizit ist jedoch real nicht gegeben. Die im BVWP aufgeführten maximalen Fahrzeiten von einem Mittelzentrum (hier Bad Tölz) zum jeweils nächstgelegenen Autobahnanschluss, Oberzentrum, IC-Bahnhof und Flughafen sind klar definiert.

In jedem Falle sind die Fahrzeiten von Bad Tölz zu diesen Zielen kürzer. Dies spiegelt sich im Projektdossier auch in der raumordnerischen Bedeutung des Projekts als „nicht bewertungsrelevant“ wider. Die Anmeldung des Projektes ist somit auch in diesem Punkt in sich widersprüchlich.

Sympathisanten von "Hartpenning muckt auf" demonstrierten im vergangenen Jahr vor dem Holzkirchner Rathaus. Damals war die Faktenlage noch deutlich dünner als heute - man wusste zu Beispiel noch nicht, ob es die Südumgehung in den "vordringlichen Bedarf" schafft.

Sympathisanten von „Hartpenning muckt auf“ demonstrierten im vergangenen Jahr vor dem Holzkirchner Rathaus. Damals war die Faktenlage noch deutlich dünner als heute – man wusste zu Beispiel noch nicht, ob es die Südumgehung in den „vordringlichen Bedarf“ schafft.

Demgegenüber besteht heute ein deutliches Erreichbarkeitsdefizit für Bad Tölz im Schienenverkehr, und dies in jedem dafür vorgesehenen Kriterium des BVWP. Die mangelhafte Schienenanbindung ist ein wesentlicher Grund für viele der täglichen PKW-Fahrten (insbesondere im Pendler- und Ausflugsverkehr) von und nach Bad Tölz. Hier besteht eine sehr hohe Notwendigkeit der Anbindungsverbesserung.

Grundsätzlich werden für alle im BVWP angemeldeten Projekte Alternativenprüfungen gefordert, diese fehlt jedoch für das Gesamtprojekt komplett. Lediglich in den engen Grenzen der Teilprojekte wurden z.B. alternative Trassenführungen behandelt. Eine Alternativenprüfung mit Ziel der Leistungssteigerung im Verkehrsnetz Schiene drängt sich also förmlich auf.

Lösungsansätze mit geringem Aufwand

Hier würde es grundsätzlich mit relativ geringem Aufwand umzusetzende Vorschläge der beschleunigten Anbindung geben, z.B. über Expresszüge. Auch ein Ausweiten des MVV-Tarifverbundes in Richtung Bad Tölz würde wesentliche Effekte erzielen, ohne zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur zu bedingen.

Ein geringfügiger Ausbau des Schienennetzes (z.B. eine Überhol- bzw. Vorbeifahrtstelle) würde nur wenig Flächenbedarf erfordern und ein weiteres Ziel des BVWP, einen umweltverträglichen Personenverkehr, unterstützen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bei genauer und kritischer Betrachtung eine zielgerichtete Allokation der Investitionsmittel im Sinne der Gesamtziele des BVWP durch die Zuordnung der „Holzkirchner Südumgehung“ in den Vordringlichen Bedarf verfehlt wird.

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Bericht in der Holzkirchner Stimme – Grüner wird´s nicht….

Echt hausgemacht: die Holzkirchner und ihr Verkehr

Grüner wird’s nicht

Die Tölzer sind unter der Woche schuld, die Münchner am Wochenende. Überhaupt, wie man jeden Meter mit dem Auto fahren kann, schimpfen wir und hupen dabei gereizt den japanischen Kleinwagen vor uns über die fast schon grüne Ampel. Warum tun wir uns beim Thema Auto nur so schwer?

Bei Regen geht's eigentlich.

Bei Regen geht’s eigentlich.

In der Verhaltensforschung würde man das ambivalente Verhältnis der Holzkirchner zum Auto als „Diskrepanz zwischen Einstellung und Verhalten“ bezeichnen. Ansonsten ist vom Sankt Florians-Prinzip zu lesen, von der Sündenbock-Kultur, vom Auto als Symbol der Prosperität oder aber  -je nach Dogma- der Dekadenz.

Man sei überrascht, so war es seinerzeit in der Tagespresse zur Parkraumbewirtschaftung am Holzkirchner Bahnhof nachzulesen, dass der Prozentsatz der Holzkirchner, die etwa mit dem Auto zur Bahn fahren, realiter mehr als doppelt so hoch sei als vermutet. Das könne und dürfe doch nicht sein, staunte es uns entgegen. Quell- und, ja, gar Binnenverkehr? Wir fahren doch alle mit dem Hollandrad, immer im Sonnenschein, eine Stange Lauch im Körbchen und klingeln und winken uns über den Oskar von Miller-Platz? Oder etwa nicht?

Gleich im Keim erstickt werden sollen an dieser Stelle Mutmaßungen, mit derlei Überlegungen würde man südumgehungs-meinungsbildend sein wollen. Völlig egal an dieser Stelle. Es geht darum, uns von Dogmen zu verabschieden und unser Verhältnis zum Auto endlich richtig einzuschätzen, um daraus eine kluge Stadtentwicklung abzuleiten.

Wie praktisch.

Wie praktisch.

Konkret: Wer ein Einkaufsparadies baut, dessen gesamtes Untergeschoss ein großes Maul für Autos ist, darf sich nicht wundern, wenn jede Johannisbeere mit dem Achtzylinder geholt wird. Die Architektur lädt uns geradezu ein. An den Bahnhof sollen wir aber gefälligst mit dem Radl und zur Post auch. Das ist  – auf der Metaebene – inkonsequent. (Einschub: Die Post – falscher kann ein Standort nicht sein für Kunden, die seit zehn Jahren nur noch wenig Briefe schreiben, aber umso mehr Kartons aus dem Internet zurückschicken.)

Fangen wir damit an, was Holzkirchen ist, werden soll, werden muss oder zu werden droht: Ein Wohn- und Wirtschaftsstandort, der sich in jeder Hinsicht gewaschen hat. Ein Wohnort, der begehrt ist. Das noch nicht einmal fertige Gewerbegebiet Nord könnte jetzt schon doppelt so groß sein, der Wohnungs- und Immobilienmarkt ist spektakulär leergefegt. All das wird in nächster Zeit noch Spitzen erreichen, die uns staunen lassen und die Politik vor große Entscheidungen stellen werden.

Am Ende werden es einfach immer mehr Menschen sein, für die Holzkirchen der Lebensmittelpunkt ist und die eine Infrastruktur brauchen, die der neuen Situation Rechnung trägt. Man hat sich an vielen neuralgischen und beliebten Punkten gegen eine visionäre autofreie Gestaltung des Ortskerns entschlossen, dann soll man den Leuten aber auch nicht weltanschaulich das Drittauto madig quaken oder die Meinung, der Einzelhandel könne nur überleben, „wenn man vor der Tür parken kann“.

Binnenverkehrsgesichtserkennung leicht gemacht

Es wird gerne konstatiert, „moderne Mobilität habe nichts mit dem Automobil zu tun“.  Ein hehres Ansinnen in einem Kosmos, in dem man es seit Jahrzehnten nicht mal schafft, die paar Parkplätze von unserem schönen Marktplatz zu eliminieren.

Anders als vor 20 oder 30 Jahren haben die meisten Holzkirchner und auch die alten und neuen Bürger im umliegenden Oberland mehr als ein Vehikel in der Garage und es ist – keiner wird das bestreiten – längst kein sozialer Fauxpax mehr, selbst die kürzesten Wege im Ort mit dem Auto zurückzulegen:

Wir alle wissen es und sehen es. Nebst definitiv vorhandener überregionaler Zusammenhänge ist der Holzkirchner Verkehr zum Großteil hausgemacht! Wer seine Gemeinde kennt und per Pedes am Oskar von Miller-Platz steht, kennt an Sonnen- wie an Regentagen gefühlt jedes dritte Gesicht hinterm Steuer. Nicht persönlich, aber als Holzkirchnerin oder Holzkirchner. Einfach mal ausprobieren. Funktioniert eigentlich meistens, die Binnenverkehrsgesichtserkennung.

…und do bin i dahoam

Wer sich mit Gesichtern schwer- und mit Kennzeichen leichter tut, schaut auf eben aufs Nummerntaferl: Wenn’s nicht grad der Schönwettertross an den Tegernsee ist, hat die überwiegende Mehrheit der Vorüberbrummenden ein Miesbacher Kennzeichen.

Dann kommen die Münchner Kennzeichen, wo man hoffen darf, dass bei all der Gutachterei berücksichtigt wird, dass in den entsprechenden Autos nochmal ein erklecklicher Anteil an Holzkirchnern sitzt, die mit ihrem Münchner Dienstwagen zum Supermarkt fahren. Ebenso hofft man, dass zwischen den Kennzeichen aus München-Stadt und München-Land unterschieden wird. Die Tatsache, dass Argeter oder Faistenhaarer auch gern zum HEP nach Holzkirchen fahren, wurde erst zum Jubiläum des selbigen feierlich beklatscht.

Unser Marktparkplatz.

Unser Marktparkplatz.

Und dann wären da noch die mit der Tölzer Nummer, hinter denen trotz mancher Polemik nicht nur ausschließlich gscherte Transit-Isarwinkler hocken, sondern auch der eine oder andere Kraftfahrer aus Dietramszell oder Egling, der in Holzkirchen seine Erledigungen macht.

Herzlich willkommen

All das wollen wir als Markt. Herzlich willkommen. Parkt, kauft ein, habt es gut. Man sollte sich nicht immer nur über die aufregen, die durch Holzkirchen fahren, sondern über die freuen, die in Holzkirchen unterwegs sind.

Solange wir in einem Land leben, dessen Wohlstand zu einem nicht unerheblichen Teil auf dem Erfolg der heimischen Automobilindustrie fußt, sollten wir uns nicht in einem weltanschaulichen Kleinklein verheddern. Egal, ob Dämon oder Statussymbol – wir Bürger entscheiden zum Großteil rational, und solange wir uns als Gemeinwesen nicht auf mehr Autofreiheit, ÖPNV und Fahrradinfrastruktur einigen, wird das Auto die bequemste, billigste und nächstliegende Lösung für die warmen Croissants vom Bäcker bleiben.

Dafür das teure Mountainbike aus der Garage zu holen wäre ja unverhältnismäßig.

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Verkehrsberuhigung Hartpenning – Einladung am 30.05.2016

Am 30.05.2016 findet um 19.30 Uhr im Neuwirt in Hartpenning eine Informationsveranstaltung der Gemeinde statt.

  • Thema: Orts – und Mobilitätsentwicklung in Hartpenning
  • Vorstellung der Planung zur Ortsdurchfahrt
  • Teilnehmer: Expertenbüros Kaulen und Skorka

Wir finden es kann ein richtungsweisender Termin sein und freuen uns über eine rege Teilnahme an diesem Termin. An diesem Abend sollen die Vorschläge und Möglichkeiten zum Thema Verkehrsberuhigung in Hartpenning entlang der B13 vorgestellt werden.

http://www.holzkirchen.de/de/Aktuelles/Immer-informiert/News?view=publish&item=article&id=1072

 

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Ablehnung durch Bürgermeister – die Bürger sollen nicht wissen was wirklich dahinter steckt !

Umgehung_Gesamt_Topographisch_01

Eine von Hartpenning muckt auf e.V. gestellte Bitte an Bürgermeister Olaf von Loewis wurde mit dem folgenden Schreiben abgelehnt.

Schreiben von Bürgermeister von Loewis an den Vorstand von Hartpenning muckt auf e.V.

http://www.hartpenning-muckt-auf.de/wp-content/uploads/2016/05/20160428180258171.pdf

Wir sind nicht überrascht, dass Olaf von Löwis sich hinter Platzhaltern versteckt und dem Gemeinderat sowie dem Ortsplanungs- und Verkehrsausschuss nicht ermöglicht, sich mit diesem wichtigen Thema zu befassen. Unser Antrag war als Fingerzeig gedacht, sich rechtzeitig mit der Autobahnanbindung von Bad Tölz auf Holzkirchner Gemeindegebiet zu beschäftigen, und nicht erst dann, wenn der Bundestag dies bereits beschlossen hat.

Es ist durchaus möglich, dass aus der Mitte des Gemeinderates selbst der Wunsch geäußert wird, das Thema auf die Tagesordnung zu nehmen. Drei Fraktionen haben mittlerweile kritische Stellungnahmen veröffentlicht.

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