Wir, die Bürgerinitiative Stop Südumgehung und der Verein Hartpenning muckt auf, haben die letzten Wochen genutzt für umfangreiche Recherchen, intensive Diskussionen mit Ämtern, Politikern und Vereinen sowie Anträge und Stellungnahmen. Wir sind uns mittlerweile sicher und können es auch belegen:

  • Die Südumgehung wird den Holzkirchner Bürgern kaum Vorteile bringen und stattdessen unser Naherholungsgebiet Nr.1 zerstören. Unter dem Strich: ein Minusgeschäft für die Bürger.
  • Statt Millionen von Steuergeldern in Schnellschuss-Lösungen wie die Südumgehung und die Westtangente von Hartpenning zu stecken, ist es viel sinnvoller sich gemeinsam mit den Nachbargemeinden auf eine überregionale Lösung zu einigen und zusätzlich mit vielen kleineren Maßnahmen wirksame Verbesserungen zu erreichen. Hierzu gibt es gute Ideen!”

Wir sind uns sicher, aber wie sehen das andere Holzkirchner Bürger?”

– um das herauszufinden sind die beiden Initiativen ab kommenden Samstag, 21.06. gemeinsam mit Informationsständen am Holzkirchner Marktplatz präsent. Dort gibt es für Unterstützer auch die Möglichkeit sich an der Unterschriftenaktion “Deine Naherholung – keine Südumgehung” zu beteiligen. Im Zuge der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans hat die Bürgerinitiative eine detaillierte Stellungnahme mit Änderungsanträgen eingereicht. “Wir wollen erreichen, dass der Holzkirchner Süden erhalten bleibt – insbesondere natürlich der Kogel und die südliche Thanner Straße mit herrlicher Landschaft, den Spazierwegen, Landwirtschaft und Pferdesport und letztlich dem freien Blick auf Alpen und Moränenlandschaft. Das alles opfern für eine Bundesstraße, die Holzkirchen nichts bringt und Hartpenning im Verkehr ersticken lässt? Nein danke! ”

Spannend wird es dann am 23.06.:

Die Gemeinde Waakirchen hat zu einem runden Tisch zum Thema Verkehr eingeladen. Teilnehmen werden die Bürgermeister der betroffenen Landkreisgemeinden sowie die Landräte aus Miesbach und Bad-Tölz Wolfratshausen. Auch die aktiven Bürgerinitiativen und Vereine sind eingeladen. Die Bürgerinitativen freuen uns über den Waakirchner Vorstoß sehr und wollen den runden Tisch natürlich nutzen, um ihre Positionen zu vertreten. “Uns ist dabei aber besonders wichtig, dass es für die Gemeinden und Landkreise in erster Linie darum gehen sollte die Lebensqualität für die Bürger vor Ort zu verbessern und zu erhalten und erst dann darum, wie überregionale Verkehrsströme schneller durch unser Oberland rauschen.”

Dazu werden die Bürgerinitiativen Vorschläge unterbreiten. “Vielleicht ist es ja möglich in einem Konsens die knappen Ressourcen -Geld und Land – zu bündeln und auf wenige große und viele kleine Lösungen zu verteilen, die uns wirklich helfen.”

 

Infostände von Stop-Südumgehung und HMA am 21.06.2014 auf dem Marktplatz in Holzkirchen
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