Gemeinsam gegen die Hundehaufen

Kleine braune Haufen wohin das Auge reicht. Da ärgern sich sogar Hundebesitzer. Gefühlt wurde den ganzen Winter kein Hundehaufen ordnungsgemäß aufgehoben. „Hartpenning muckt auf“ hat jetzt reagiert.

Hartpenning muckt auf hat sich gleich zu Beginn der Saison für saubere Wege eingesetzt / Quelle: Karsten Hense

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die Schneeschmelze der vergangenen Tage wird es besonders deutlich: Viele Hundehalter scheinen es mit den Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht ganz so genau zu nehmen. An vielen Wegen reiht sich ein Hundehaufen an den nächsten.

„Gerade als der Schnee geschmolzen ist, ist uns aufgefallen das viele der Hundebesitzer den Hundekot einfach liegen lassen – oder aber die vollen Beutel auf den Feldern entsorgen. Mit den neuen Mülleimern an sinnvollen Stellen entlang der Spazierwege, möchten wir diesem Missstand entgegenwirken“ so Karsten Hense von „Hartpenning muckt auf“, selbst Hundebesitzer.

Zwei neue Eimer für Hartpenning

Die Vereinigung engagierter Bürger hat sich heuer gleich zu Beginn des Frühjahrs für neue Beutelspender und Mülleimer an verschiedenen Stellen in Großhartpenning eingesetzt. Bisher standen solche auf den Spazierwegen immer nur an den „Eingängen“ zu den Feldern.

Jetzt wurden durch die Marktgemeinde Holzkirchen zwei weitere Mülleimer entlang der Spazierwege aufgestellt. Rund 200 Euro seien dafür investiert worden, erklärt Ewgenia Boger von der Gemeindeverwaltung. So müssen Herrchen und Frauchen jetzt den aufgesammelten Hundekot nicht mehr scheinbar endlos schleppen oder mitsamt dem Beutel in die Wiesen werfen. Hense appelliert:

Wir möchten die Hundebesitzer bitten die Mülleimer auch zu nutzen – gerade im Frühling wenn die Landwirte die Felder und Wiesen wieder bewirtschaften ist es besonders wichtig, dass kein Hundekot liegen bleibt.

Der Verein hofft damit ein wenig mehr Sauberkeit um Großhartpenning schaffen zu können. Im großen und ganzen ist die Gemeinde aber aktuell recht zufrieden mit der Entwicklung. „Es gibt gelegentlich Beschwerden, diese sind aber nicht gravierend“, so Boger.

40 Tütenspender sind derzeit im gesamten Holzkirchner Raum aufgestellt. Boger erklärt jedoch, das keine weiteren Maßnahmen geplant sind. „Die Aufstellung von Müllereimer wird wegen dem Pflegeaufwand bzw. Vandalismus restriktiv behandelt.“

Pressebericht Holzkirchner Stimme vom 23.02.2017
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